Montag, 31. Dezember 2012

Jahresrückblick 2012

Hallo ihr Lieben,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und heute lasse ich einmal die wichtigsten Ereignisse und Momente Revüe passieren. Nicht nur lesetechnisch sondern auch aus meinem Alltag gibt es einiges zu berichten.

Januar:
Das Jahr begann eigentlich schon relativ traurig, als ich meinen geliebten Kater Laslo tot im Garten fand. Er hatte irgendetwas vergiftetes gefressen. Leider hatten wir nur knappe fünf Monate zusammen, aber du hast mir in der Zeit soviel gegeben. Ich vermisse dich du kleines Schlitzohr und ich würde mir wirklich wünschen, dass du zurück kommen könntest. <3

Ich habe in der Schule bei der Suchtprävention der 8er eine Gruppe geleitet, zusammen mit zwei anderen. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, da die so unglaublich lieb und brav waren.

Meine Facharbeit in Bio habe ich zum Ende gebracht und dafür eine 2 bekommen.

Ich habe leider gar kein Buch zu Ende gelesen.

Februar:
Ich habe ein zweiwöchiges Praktikum in der Biologischen Station hier in meinem Stadtkreis gemacht. Es war zwar sehr kalt (-15°C) und ich musste draußen Landschaftspflege machen, aber trotzdem hat es mir Spaß gemacht, auch wenn ich das am ersten und zweiten Tag noch nicht dachte.

Vom 10. bis zum 12. war ich auf Chorfahrt in Berlin. Es war sehr schön, vorallem weil Flair und ich zum ersten Mal gesehen habe, wie mega ähnlich wir uns sind und wie viel wir gemeinsam haben, obwohl wir uns schon seit längerem durch den Chor kannten.

Außerdem habe ich mich bei der Fahrschule angemeldet und hatte in meinem ersten Theoriebogen 27 Fehlerpunkte.
Frühzeitig bekam ich mein Geburtstagsgeschenk: Ein neues Handy, weil man das alte nicht mehr aufladen konnte.

Ich habe drei Bücher gelesen, mit insgesamt 1709 Seiten. Mein Monatshighlight war "Urbat - Die dunkle Gabe" von Bree Despain

März:
Ich war mit Ovo zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Es war zwar sehr voll und sehr warm, aber auch echt schön.

Ich habe fünf Bücher gelesen, davon eine Schullektüre, mit insgesamt 1867 Seiten. Meine Monatshighlights waren "Der Schattengänger" von Monika Feth und "Der Kuss des Morgenlichts" von Leah Cohn

April:
Ich hatte meine allererste Fahrstunde und war mit dem Gegenlenken total überfordert. Sonst war es echt super.

Meine Freundin, ihr Bruder und ich waren im Kino und haben "Die Tribute von Panem" gesehen. Dieser Film war wirklich richtig super gemacht und ich freu mich schon auf die nächsten beiden Teile.

Ich habe meine Theorieprüfung bestanden, wenn auch nicht mit 0 Fehlern. Aber das ist mir egal :)

Ich habe sieben Bücher gelesen, mit insgesamt 3392 Seiten. Meine Lesehighlights waren "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O' Brien, "Der geheime Zirkel Teil 1 & 2" von Libba Bray und "Die Dämonenfängerin" von Jana Oliver

Mai:
Ich bin mit dem Chor übers Wochenende zur Ostsee gefahren.

Ebenso bin ich in diesem Monat 17 geworden.

Am 29. habe ich Katja's Lesewolke ins Leben gerufen und meine erste Rezension veröffentlicht.

Ich habe zwei Bücher gelesen, mit insgesamt 886 Seiten. Mein Lesehighlight war "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult

Juni:
Ich habe meine Führerscheinprüfung bestanden, obwohl ich ganz knapp durchgefallen wäre.

Zum ersten Mal war ich mit Ovo und einer anderen Freundin in Essen.

Ein Literaturkurs aus meiner Stufe hat Sherlock Holmes aufgeführt, allerdings mit anderen Elementen. Es war einfach super lustig.

Ich habe vier Bücher gelesen, mit insgesamt 1584 Seiten. Meine Lesehighlights waren "Mottentanz" von Lynn Weingarten und "Saeculum" von Ursula Poznanski

Juli:
Sommerferien, in denen ich viel von dem geschafft habe, was ich wollte.

Ich habe sechs Bücher, darunter eine Schullektüre, gelesen, mit insgesamt 2468 Seiten. Meine Lesehighlights waren "Nur ein Hauch von dir" von Sue Ransom und "Die fernen Stunden" von Kate Morton

August:
Ich hatte einen Nachhilfeschüler, den ich erfolgreich auf seine Nachprüfung vorbereitet habe.

Eine dritte Fahrt in diesem Jahr mit dem Chor: Dieses Mal für fast eine ganze Woche nach Österreich. Es war so wunderschön, dass wir es nächstes Jahr sogar wiederholen.

Die Schule hat wieder angefangen und ein Freund von mir hat sich dazu entschieden, die Stufe zu wiederholen und ist seitdem leider nicht mehr in meinem Bio-LK.

Ich habe fünf Bücher gelesen, mit insgesamt 1959 Seiten. Mein absolutes Lesehighlight war "Night School - Du darfst keinem trauen" von C.J. Daugherty

September:
Meine Schule hatte Jubiläum und wir haben vom Sportkurs her zum Lied "New York, New York" von Frank Sinatra getanzt.

In diesem Monat war auch das Musicalcasting für "Grease" an meiner Schule, wo ich leider nur eine Statistenrolle habe, aber das ist mir auch recht.

Zudem habe ich von der Schule aus noch an einem Planspiel teilgenommen, bei dem man eine imaginäre Firma leitet.

Ich habe leider nur ein Buch gelesen, mit 415 Seiten. Dieses ist auch mein Lesehighlight und meine am meist gelesene Rezension: "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern

Oktober:
Ich hatte Herbstferien, in denen ich sogar teilweise zum Lesen gekommen bin.

Wir haben in Sport dieses Musikvideo gedreht, wofür wir wahrscheinlich eine 1- bekommen.

Ich habe vier Bücher gelesen, mit insgesamt 1336 Seiten. Mein Lesehighlight waren "Vakuum" von Antje Wagner und "Godspeed - Die Reise beginnt" von Beth Revis

November:
Ich habe mit meinem Anhängerführerschein angefangen.

Es gab ein sehr schönes Treffen mit meinem Erdkundekurs.

" Ich habe leider wieder nur ein Buch, mit 223 Seiten, gelesen. Allerdings war es auch eines meiner Lesehighlights: "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glatthauer

Dezember:
Der Monat begann direkt mit meiner Abiparty. Obwohl ich dafür eigentlich nicht so der Typ bin, fand ich es doch ganz schön.

Es gab Ferien und dann war Weihnachten.

Ich verbringe Silvester mit Freunden.

Ich habe zwei Bücher, mit insgesamt 835 Seiten, gelesen. Mein Lesehighlight war "Bis zum letzten Tag" von Nicholas Sparks


Insgesamt hatte ich ein sehr schönes Jahr mit tollen Ereignissen. Auch wenn ich wenig gelesen habe, waren doch einige tolle Bücher dabei.
Im nächsten Jahr würde ich gerne mehr lesen bzw. mir die Zeit dafür nehmen.

40 gelesene Bücher, mit insgesamt 16674 Seiten. Momentan befinden sich 31 Bücher auf meinem SUB. 

An dieser Stelle bedanke ich mich bei euch für dieses Jahr und wünsche euch und euren Familien einen Guten Rutsch ins neue Jahr, und dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Rezension: Erbarmen von Jussi Adler-Olsen


Inhalt:
Vor fünf Jahren verschwindet Merete Lynggard während einer Fährfahrt mit ihrem Bruder spurlos. Selbst nach fünf Jahren gibt es immer noch keine Spur von ihr und der Fall wurde schon längst zu den Akten gelegt.
Jedoch rollte Carl Morck vom Sonderdezernat Q den Fall wieder auf, da es seine Aufgabe ist, sich mit alten ungelösten Verbrechen zu beschäftigen.

Meinung:
Auch wenn ich fast zwei Monate für dieses Buch gebraucht habe, liegt es eigentlich nicht wirklich an der Geschichte.
Anfangs fiel es mir wirklich schwer, mich zu motivieren, das Buch weiterzulesen. Auf den ersten 100 Seiten wurde Meretes Leben vor ihrem Verschwinden geschildert und Carls Leben, bevor er Meretes Verschwinden erneut aufrollte. Ich kann nicht genau sagen warum, aber irgendwie hat sich das so gezogen, dass ich wirklich am überlegen war, das Buch abzubrechen. Aber irgendwie wollte ich das auch nicht, weil ich so viel Gutes gehört hatte. Also gab ich ihm eine Chance, die ich nicht bereut habe.
Als Merete verschwand, bekam die Geschichte langsam mehr Schwung und das Lesen machte Spaß. Spannung wurde aufgebaut. Ich wollte unbedingt wissen, inwiefern beide Handlungsstränge, aus Meretes und aus Carls Sicht, miteinander zu tun haben würden.
Zwischenzeitlich wurde es wieder etwas langatmiger, aber dann kamen wieder Szenen aus Meretes Sicht und die Spannung blieb erhalten.
Zu Ende hin stieg sie dann an und blieb auch wirklich bis zum letzten Satz auf der letzten Seite.
Als ich das Buch zuklappte war mein erster Gedanke: Gut, dass du es nicht abgebrochen hast. Du hättest sonst wirklich was verpasst.
Ich finde die Geschichte sehr bewegend, wenn man sich vorstellt, dass man an Meretes Stelle wäre. Auch zu sehen, wie die Ermittlungen neu aufgenommen wurden und wie sich Spuren entwickelten, fand ich sehr spannend.
Alles in allem hat mich dieses Buch wirklich gefesselt, sodass ich auch die weiteren Fälle von Carl Morck lesen werde.
Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der gerne Thriller liest, bei denen das Augenmerk auf den Ermittlungen und der Lage des Opfers liegt.

Weitere Teile:
Schändung
Erlösung
Verachtung

Fazit:

Samstag, 1. Dezember 2012

Lesemonat November 2012

gelesene Bücher: 1
-Gut gegen Nordwind von Daniel Glatthauer          223 Seiten    zur Rezension

gelesene Bücher gesamt: 38

gelesene Seiten gesamt: 15977

SUB (Stapel ungelesener Bücher): 32

Monatshighlight:



Dienstag, 27. November 2012

Rezension: Gut gegen Nordwind von Daniel Glatthauer


Inhalt:
Emmi Rother wollte eigentlich ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen. Durch einen dummen Tippfehler landet die Mail jedoch bei Leo Leike. Immer wieder schickt sie ihre Kündigungen an diese Adresse, bis Leo Leike sie schließlich über ihren Fehler aufklärt.
Zwischen den beiden entwickelt sich ein ungewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Fremden führen kann. Dabei bewegen sie sich zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität.
Irgendwann stellen sie sich die Frage, ob das, was sie sich schreiben, einem Treffen standhalten würde...

Meinung:
Einen Ausschnitt aus diesem Buch haben wir vor ein paar Monaten im Deutschunterricht gelesen. Und irgendwie hat mich diese Din A4-Seite so fasziniert, dass ich das ganze Buch lesen wollte.
Vorweg möchte ich sagen, dass die ganze Geschichte ausschließlich aus E-Mails besteht und dass es keine Dialoge gibt.
Das machte mich anfangs noch etwas skeptisch..hm, würde mir so ein E-Mail-Roman wirklich gefallen? Aber da mich der Ausschnitt so neugierig gemacht hatte, gab ich diesem Buch eine Chance. Und das war eine sehr gute Entscheidung.
Auch wenn man sich etwas an die E-Mail-Form gewöhnen musste, kam es einen doch so vor, als würden die beiden, Emmi und Leo, ganz normal miteinander reden. Nur eben länger als in einem normalen Dialog.
Man erfährt immer mal wieder etwas aus dem Privatleben bzw. aus der Vergangenheit der Beiden. Leo und Emmi sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelitten und das gefühlt, was sie auch gefühlt haben.
Beide schreiben sehr tiefgründige und meist auch schöne Mails, sodass ich das Buch wirklich gerne gelesen habe. Sie schreiben über ihren Tag, ihre Gedanken, ihre Vorurteile und sogar über ihre Gefühle für andere Menschen und auch für einander.
Alles kreist immer wieder um die Frage, ob sich die beiden treffen sollen und wenn ja, was dann passieren würde? Würde all das verloren gehen, was sie sich zuvor durch die Mails aufgebaut hatten? So gab es immer wieder Wendepunkt, sodass mir das Lesen nicht langweilig wurde.
Die Bedeutung des Titels erschließt sich erst im letzten Drittel des Buches. Aber im Nachhinein finde ich den Titel so passend gewählt, weil es einfach eine wunderschöne Bedeutung für das Buch hat.
Das Ende hat mich auch sehr überrascht und ich musste wirklich einen Moment innehalten.
Ob ich mir den zweiten Teil kaufen werde, weiß ich noch nicht so genau. Einerseits hätte ich dann die beiden tollen Protagonisten wieder, aber andererseits war das Ende irgendwie ein würdiges Ende und ich weiß nicht, ob der zweite Teil dieses auch haben wird, oder ob es nur noch einmal 'durchgekaut' und 'gedehnt' wird.

Fest steht, dass ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst, auch wenn ihr vorher noch keinen E-Mail-Roman gelesen habt. Es ist einfach nur eine wundervolle Geschichte, voller Gefühl, Humor und Sehnsucht.
Ich würde mir so einen E-Mail-Wechsel auch noch wünschen, weil ich wirklich gerne schöne Post bekomme :)

Weitere Teile:
Alle sieben Wellen

Fazit:


Sonntag, 4. November 2012

Rezension: Engelsstern von Jennifer Murgia

Inhalt:
Eines Tages sieht Teagan einen seltsamen Jungen in ihrer Schule. Sie ist sich ganz sicher, dass sie ihm nie zuvor begegnet ist, bis ihr irgendwann klar wird, dass sie letzte Nacht von ihm geträumt hat. Wie kann man von einem vollkommen Unbekannten träumen?
Garreth und Teagan nähern sich immer weiter an, bis Teagan wieder von ihm träumt und sie ein Treffen ausmachen. Natürlich fragt sie sich, was Garreth zu verbergen hat. Die Wahrheit trifft sie wie ein Schlag: Er ist ihr Schutzengel und trägt den Engelsstern auf seiner Hand. Allerdings hat er eine besondere Aufgabe: Teagan ihre Bestimmung mitzuteilen...


Meinung:
Ein Fantasy-Roman in unserer Welt mit Liebes-Elementen.
Dieses Mal fange ich mit den Personen an: Teagan war mir von Anfang an sympathisch, weil sie einfach ein typischer Bookaholic ist. Andererseits dachte ich mir zwischenzeitlich, dass sie manchmal ziemlich naiv ist.
Garreth ist ein gutaussehender Junge, mit dem jedes Mädchen gerne zusammen sein möchte. Jedoch ist er sehr nett und hat auch kein Auge die anderen Mädchen, sondern nur für Teagan.

Die Geschichte an sich hat mich wirklich begeistert. Die Idee war super. Am Anfang hat man Teagan erst mal kennen gelernt und erfahren, wie sie Garreth kennen lernt. Als er dann seine Geschichte erzählte, warum er auf die Erde gekommen ist, und was Teagans Bestimmung ist, wuchs langsam Spannung.
Etwa 50 Seiten vor Ende, erreichte sie ihren Höhepunkt und flachte dann langsam wieder ab. Was würde denn noch auf den restlichen Seiten passieren? Und es passierte das, womit ich nicht gerechnet hatte: Die Spannung kehrte kurz vor Ende noch mal zurück und flachte dann zum Ende wieder ab.

Das Ende der Geschichte ist relativ offen gehalten. Ich frage mich, ob es noch einen zweiten Teil gibt. Aber soweit ich weiß, ist es ein Einzelband. Allerdings würde ich mir einen zweiten Teil wünschen, da doch manche Fragen nicht gänzlich geklärt wurden.
Ich finde, dass die Autor aus der Geschichte hätte mehr rausholen können. Das, was aufgeklärt wurde, passierte ziemlich schnell. Etwas mehr Füllung wäre von Vorteil gewesen.


Zitate:
"Alles hat einen Grund. Nicht geschieht zufällig." (Seite 189)
"Jetzt musste ich mich demjenigen stellen, den ich so fürchtete, um denjenigen, den ich liebte, zu retten.." (Seite 230)


Fazit:

Donnerstag, 1. November 2012

Lesemonat Oktober 2012

gelesene Bücher: 4
- Mercy Band 1: Gefangen von Rebacca Lim              235 Seiten            zur Rezension
- Vakuum von Antje Wagner                                        366 Seiten            zur Rezension
- Godspeed - Die Reise beginnt von Beth Revis          435 Seiten            zur Rezension
- Engelsstern von Jennifer Murgia                                300 Seiten


gelesene Bücher gesamt: 37

gelesene Seiten gesamt: 15754

SUB (Stapel ungelesener Bücher): 31

Monatshighlight:





Mittwoch, 24. Oktober 2012

Rezension: Godspeed - Die Reise beginnt von Beth Revis

Inhalt:
Die 17-jährige Amy entscheidet sich, wie ihre Eltern, sich einfrieren zu lassen, um auf eine 300 Jahre lange Reise mit der Godspeed zu gehen. Nach dieser Zeit sollen sie wieder aufgetaut werden und einen neuen Planeten bevölkern.
Allerdings wird Amys Kühlkasten zu früh abgestellt. Wollte sie jemand ermorden?
Sie wacht zwischen Menschen auf, die alle dem Ältesten folgen, bei allem was er macht. Nur Junior widersetzt sich ihm. Er fühlt sich zu Amy hingezogen und zusammen finden sie die schrecklichen Geheimnisse der Godspeed heraus...

Meinung:
Zunächst war ich ja schon etwas skeptisch, ob mich dieses Buch begeistern kann, da ich eigentlich kein Science Fiction Fan bin. Meine Freundin, von der ich mir es geliehen habe, meinte aber, dass ich es unbedingt auch lesen müsse, weil es wirklich toll sei.
Okay, so begann ich dann das Buch mit meiner anfänglichen Skepsis und war gleich dabei, wie Amys Eltern eingefroren wurden und schließlich auch so. Schon zu dem Zeitpunkt habe ich unheimlich mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass sie die richtige Entscheidung treffen wird.
Dann kam im nächsten Kapitel ein Perspektivenwechsel, wo dann der andere Protagonist Junior vorgestellt wurde. Damit war ich anfangs noch etwas verwirrt, weil ich mir zunächst nicht richtig vorstellen konnte, was die beiden miteinander zutun haben. Jedoch klärte sich das noch alles recht bald auf.
So werden die Kapitel immer abwechselnd aus Amys und Juniors Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So bekam man einen recht guten Einblick, in das Leben und Denken des Jeweiligen. Manchmal wurden auch noch kleine Teile, die zuvor in der einen Perspektive erzählt wurden, noch einmal von der anderen Perspektive erzählt. Allerdings fand ich das an den Stellen auch sehr gut, weil ich mich schon gefragt habe, wie beide mit dieser Situation umgehen.
Junior und Amy sind zwei wundervolle Charaktere, die ich im Laufe des Buches sehr lieb gewonnen habe. Auch deshalb bin ich froh, dass ich sie noch zwei weitere Bände begleiten kann.
Schon direkt nach Amys Auftauen stoßen die beiden auf Rätsel und Geheimnisse des Schiffes. Eigentlich wird Junior vom Ältesten unterrichtet, damit er der nächste Älteste wird. Aber auch der scheint irgendetwas vor ihm zu verheimlichen und schnell fragen sich beide, wem sie noch trauen können. Es kommen immer mehr Rätsel auf, von denen viele am Ende gelöst werden. Allerdings hat sich im Laufe des Buches schon eine gewisse Anspannung in mir aufgebaut, da ich unbedingt wissen wollte, wie es nun weiter geht.
Auch wenn die meisten Geheimnisse am Ende gelöst sind, zumindest die, von denen man jetzt schon weiß, ist das Ende relativ offen.
Für mich steht fest, dass ich auch die weiteren beiden Teile lesen werden.
Ich kann jedem nicht Science Fiction Fan sagen, dass ihr es ruhig lesen könnt, da es nur wenige Elemente enthält, mit denen man nicht auch als Laie klar kommt. Mich hat es sehr begeistert.

Zitate:
"Es ist besser geliebt und verloren zu haben, als niemals zu lieben."
"Das ist das Geheimnis der Sterne - am Ende sind wir alle allein. So nah du auch zu sein scheinst, kann dich doch kein anderer berühren."

Weitere Teile:
Godspeed - Die Suche        zur Verlagsseite
Godspeed - Die Ankunft      erscheint im August 2013

Fazit:


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Rezension: Vakuum von Antje Wagner

Inhalt:
Am 17. August um 15.07 Uhr geschieht etwas seltsames: Für die fünf Jugendlichen Tamara, Hannes, Kora, Leon und Alissa bleibt die Zeit stehen und alle anderen Menschen verschwinden spurlos. Was ist passiert? Sie scheinen alleine auf der Welt zu sein. Doch da ist noch dieser unheimliche Nebel. Ein verschlüsselter Brief hat Kora vor diesem Nebel gewarnt und auch die anderen finden schnell raus, dass eine Gefahr von ihm ausgeht. 
In diesem gefährlichen Vakuum beginnt dieser Nebel regelrecht Jagd auf die fünf Jugendlichen zu machen...

Meinung:
Dieses Buch war der absolute Hammer. Zunächst wurde das Leben der fünf vor dem 17.8. dargestellt, jeweils aus ihrer Sicht, bis zu dem Punkt, wo sich alles änderte. Man wusste genau, wo sich jeder der Personen befand, was sie vorher getan hat und sie sich jetzt verhält. Das hat mir besonders gut gefallen. 
Die Charaktere waren teilweise sehr unterschiedlich und hatte alle irgendetwas besonderes in der Vergangenheit erlebt, was erst nach und nach ans Licht kommt. Das machte die Geschichte schon mal sehr spannend. Außerdem habe ich sie alle so lieb gewonnen, dass ich auch gerne noch mehr von ihrem Leben lesen würde. 
Irgendwann trafen dann die Jugendlichen nach und nach aufeinander. Auch da wechselten noch die Perspektiven, sodass man genau Bescheid wusste, was wer über wen denkt.
Jeder von ihnen hat nach dem Zeitstillstand irgendeine geheimnisvolle Nachricht erhalten, wo ich manchmal doch schlucken musste, weil ich mir dachte: Woher kommt sie und wer hat sie geschrieben?
Durch den Nebel und die Nachrichten entstand eine so ungeheure Spannung, dass ich einen Abend wirklich gesagt habe: Das kann ich jetzt nicht weiterlesen, weil ich sonst nicht schlafen kann bzw. davon träumen werde. Als ich dann noch mal die Treppe runter musste, was ich sonst immer im Dunkeln mache, habe ich tatsächlich Licht angemacht, nur wegen dem Nebel.
Also das hat mich wirklich sehr mitgerissen. Es gab ein paar Thrillerelemente, jedoch muss ich sagen, dass es KEIN Thriller ist. Auch wenn die Spannung an vielen Stellen so groß ist...
Das Ende hat mich ganz besonders beeindruckt, weil ich glaube, dass das Leben wirklich so ist, wie es dargestellt wurde.
Immer wieder zieht sich ein Lied wie ein roter Faden durch das Buch: "Friends" von Aura Dione. Wer es nicht kennt, sollte es sich unbedingt mal anhören. Eigentlich mag ich es nicht besonders, weil mir die musikalische Gestaltung nicht gefällt. Aber auf der anderen Seite finde ich den Text so toll, dass das Lied doch wieder schön ist. Aber ich schweife von der Rezension ab :)
Ihr müsst dieses Buch unbedingt lesen. Es war so super mega toll, dass ich es nur jedem empfehlen kann.

Zitate:
"Eines Vertrauens würdig erweist man sich nie in guten, sondern erst in schwierigen Zeiten." (S. 307)
"Ich glaube nicht, dass Zeit alle Wunden heilt. Zeit verändert die Wunde vielleicht, schiebt sie an einen anderen Ort. Wenn man Glück hat, lernt man, damit zu leben. Aber heilen? - nein!" (S. 307)

Fazit:


Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Verlag "Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher" für dieses Exemplar. Bestellen könnt ihr das Buch hier

Dienstag, 9. Oktober 2012

Rezension: Mercy - Gefangen von Rebecca Lim

Es gibt endlich mal wieder eine Rezension von mir :)

Inhalt:
Mercy erwacht im Körper eines fremden Mädchens und kann sich nur wage an ihren letzten Körper erinnern. Sie erwacht davon, dass jemand Carmen ruft. Scheinbar heißt ihr neuer Körper so.
Carmen ist auf dem Weg zu einer Probenfahrt des Schulchors. Denn jedes Jahr führen sie mit den Chören anderer Städte ein riesiges mehrstimmiges Konzertstück auf. Nur leider hat Mercy überhaupt keine Ahnung von Carmens Leben und muss sich erst mal eingewöhnen.
Sie wird für die Zeit der Proben bei einer Gastfamilie wohnen, in der irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Alle wirken bedrückt, denn ihre Tochter Lauren ist seit zwei Jahren verschwunden. Hat das ganze etwas mit Carmens altem Leben zu tun? Normalerweise soll Mercy immer dem Leben ihres Körpers helfen. Doch ist das dieses Mal auch der Fall? Vielleicht braucht aber auch diese Familie ihre Hilfe....

Meinung:
So weit hörte sich die Geschichte auch ganz gut an. Ich war relativ neugierig auf das Buch. Es ließ sich eigentlich recht schnell lesen.. Ich habe nur aufgrund einer Leseflaute solange dafür gebraucht.
Mercy ist eine wanderne Seele oder soetwas in der Art, die immer wieder in einem fremden Körper aufwacht. Dann gibt es noch den Freund aus ihren Träumen, Luc. Was es mit dem genau auf sich hat, habe ich nicht verstanden. Ebenso wie die angeblich "Bösen", die Gegner von Luc und Mercy. Hinzu kam dann noch die Geschichte von Carmen, Mercys Körper. Und es gab noch eine weitere Geschichte, nämlich die von Laurens Verschwinden und der Suche nach ihr.
Also eigentlich mehrere miteinander verwobene Handlungsstränge, die so parallel laufen. Es wird aus Mercys Perspektive erzählt, was mir eigentlich sehr gut gefallen hat.
Allerdings wurde keiner der Handlungsstränge so richtig klar, also das man hinter das 'Geheimnis' gekommen ist. Eher habe ich mich am Ende etwas verloren gefühlt. Weil ich persönlich am Ende noch weniger wusste, als zu Beginn des Buches.
Aus diesem Grund weiß ich auch nicht genau, ob ich die anderen drei Teile auch lesen werde. Irgendwie fand ich die Geschichte schon toll und würde gerne mehr erfahren. Aber andererseits war es so verworren und komprimiert, dass ich mich frage, ob sie die restlichen Teile wirklich lohnen würden.
Eigentlich war der Gehalt der Geschichte für ein 600 Seiten Buch ausreichend, allerdings wurde es auf 250 Seiten zusammen gestaucht. Das ist mir unverständlich.
Wahrscheinlich bin ich auch einfach von "Seelen" von Stefanie Meyer voreingenommen, weil beide Bücher das Thema von wandernden Seelen haben.
Vielleicht sollte ich dem zweiten Band noch eine Chance geben, obwohl ich gehört habe, dass der schlechter als der erste sein soll..

Weitere Teile:
Mercy, Band 2: Erweckt
Mercy, Band 3: Besessen
Mercy, Band 4: Befreit

Fazit:


Dienstag, 2. Oktober 2012

Lesemonat September 2012

Die fällt diesen Monat so mager aus, dass ich es selbst peinlich finde, das zu posten...

gelesene Bücher: 1
- P.S. Ich liebe dich von Cecelia Ahern            415 Seiten        zur Rezension

gelesene Bücher gesamt: 33

gelesene Seiten gesamt: 14283 

SUB (Stapel ungelesener Bücher): 29


Monatshighlight: 

Donnerstag, 13. September 2012

Rezension: P.S. Ich liebe dich von Cecelia Ahern

Es tut mir so schrecklich leid, aber ich finde einfach keine Zeit zum Bloggen. Eigentlich wartet diese Rezension schon seit Sonntag darauf, getippt zu werden. Aber irgendwie fehlt mir einfach die Zeit. Schuld ist die Schule und das bisschen Zeit, was ich sonst noch so habe, vertendel ich irgendwie anders. Ich sollte echt an meiner Zeitplanung arbeiten =)
Also seit mir bitte nicht böse, wenn ich mich etwas rar mache. Ich werde, wenn ich Zeit habe, jedoch weiterhin bloggen. Also mindestens einmal die Woche...

Inhalt:
Holly und Gerry waren sehr glücklich und wollten für den Rest ihres Lebens zusammen bleiben. Sie hatten viele Pläne für die Zukunft. Doch leider starb Gerry vor ein paar Monaten an Krebs. Hollys Leben ist aus den Angeln gehoben. Wie soll sie jetzt nur weiterleben, ohne ihren geliebten Mann?
Doch dieser hält auch noch nach dem Tod eine wundervolle Überraschung für sie bereit: Die Liste mit wichtigen Hinweisen, wie das Leben weitergeht...

Meinung:
Dieses Buch habe ich mir damals von einer Freundin ausgeliehen und war begeistert. Als ich es dann als Mängelexemplar gesehen habe, musste ich es mir einfach kaufen, damit es auch einen Platz in meinem Regal hat.
Ich finde dieses Buch einfach nur wundervoll. Cecilia Ahern schildert das Leben von Holly einfach unverwechselbar super. Ich habe gelacht, geweint und war einfach nur überrascht, von Hollys tiefer Liebe zu Gerry, die auch noch nach seinem Tod anhält.
Die Idee, seiner Frau Briefe zu hinterlassen, die sie nach dem Tod lesen darf, finde ich toll. Holly hat dadurch sehr viel Lebensfreude wiedererlangt.
Nicht nur Holly hat einen ganz wundervollen Charakter sondern auch ihre zwei Freundinnen Denise und Sharon. Sehr lustig war, dass Holly meist zu Sharon "Scheiße-Sharon" sagt, weil die beiden meist shoppen waren und Holly zu viel Geld ausgegeben hat.
Das Buch lässt sich wirklich super gut lesen und ich finde nicht, dass es sich irgendwo gezogen hat. Normalerweise habe ich das bei Frauenromanen etwas... Jedoch kann ich nicht beurteilen, ob das an Cecilia Aherns Schreibstil liegt, da das bisher das einzige Buch ist, das ich von ihr gelesen habe. Aber es wird bestimmt noch ein weiteres folgen.
Insgesamt kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Es zeigt so schön, wie der Tod das Leben total durcheinander bringt und dass es trotzdem irgendwie weitergeht.

Fazit:

Montag, 3. September 2012

Rezension: Schneewittchenfalle von Krystina Kuhn

Inhalt:
Stella zieht nach dem Unfalltod ihrer Mutter und ihres kleinen Bruders Sven auf eine Nordsee Insel. Ihr Vater  möchte dort dieses Ereignis vergessen. So jedoch nicht Stella: Sie möchte sich erinnern, da sie den Unfall und die Woche zuvor komplett vergessen hat. Was ist damals wirklich geschehen? Hat ihre Mutter wirklich Selbstmord begehen wollen....

Meinung:
Ich fand, dass der Klappentext bzw. der Inhalt sich eigentlich ganz gut angehört hat. Das Thema Amnesie finde ich sowieso sehr spannend. Menschen vergessen bestimmte Dinge, um sich zu schützen. Und irgendwann kommen diese schrecklichen Geschehnisse wieder ans Tageslicht. Genau den Prozess macht Stella durch. Sie möchte sich unbedingt an den Unfall und die Zeit kurz vorher erinnern. Jedoch kann sie es nicht.
Immer wieder kommen Stella Gedankenbruchstücke. Zuerst weiß sie nur noch, dass jemand ihren Namen gerufen hat. An diese Erinnerung knüpfen sich weitere an, bis sie gegen Ende des Buches die ganze Wahrheit kennt.
Stella ist für mich sehr realistisch dargestellt: Sie ist verzweifelt, weil sie vergessen hat und traurig, weil ihr ein Teil ihrer Familie fehlt. Aus diesem Grund möchte sie in der Schule erst einmal nicht auffallen und tut es dann aber doch. Nämlich durch ihre Freundin Mary. Mary wirkte auf mich etwas seltsam. Sie tendiert stark Richtung Gothic und ist somit das komplette Gegenteil von Stella. Hinzu kommt noch Robin, Marys Schwarm, mit dem Stella sich später auch noch sehr gut versteht. Die beiden verbindet vor allem die Leidenschaft fürs Gitarre spielen.
Dann gibt es noch Stellas Vater und die alte Freundin von ihm, Pat. Diese war ebenfalls auch die beste Freundin von Stellas Mutter. Pat kümmert sich sehr um Stella und möchte, dass sie ein möglichst einfaches Leben hat, nach ihrem großen Verlust. Jedoch scheint sie ihr auch irgendetwas bedeutendes zu verschweigen.
Da dieses Buch als Thriller beschrieben wurde, erwartet man auch Spannung. Auf die muss man allerdings sehr lange warten. Denn erst gegen Ende baut sich Spannung auf, die auch relativ schnell wieder abgebaut wird. Das fand ich sehr schade. Zwar werden schon am Anfang gewisse Andeutungen gemacht, diese lassen allerdings keine Spannung aufkommen.
Insgesamt würde ich sagen, dass dieser 'Thriller' eher für die 12- bis 14-jährigen ist. Mir hatte das Buch einfach zu wenig Spannung. Da bin ich von Krystina Kuhn wirklich anderes gewohnt. Die Idee der Geschichte war okay, jedoch schon etwas unrealistisch.

Zitate:
"Ein Gesicht sagt alles über einen Menschen aus."
"Wünsche sind wie Masern oder Mumps. Sie gehen vorüber und nur selten bleiben Narben."

Fazit:

Samstag, 1. September 2012

Lesemonat August 2012

gelesene Bücher: 5
-House of Night - Verbrannt von P.C. Cast und Kristin Cast                    550 Seiten
-Stadt aus Trug und Schatten von Mechthild Gläsener                           412 Seiten  zur Rezension
-Night School - Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty                  454 Seiten  zur Rezension
-Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier                       343 Seiten  zur Rezension
-Schneewittchenfalle von Krystina Kuhn                                                 200 Seiten


gelesene Bücher gesamt: 32


gelesene Seiten gesamt: 13868


SUB (Stabel ungelesener Bücher): 23



Monatshighlight:



















Ich möchte mich übrigens bei euch bedanken: Ich blogge jetzt drei Monate, habe 2000 Aufrufe und 35 Follower. Vielen lieben Dank an jeden von euch. Durch eure Aufrufe und Kommentare weiß ich, dass ich etwas interessantes geschrieben habe. Und durch euer followen, merke ich, dass es euch nicht nur einmal interessiert hat, sondern öfters =)
Demnächst wird es auch ein Gewinnspiel geben, da

Sonntag, 26. August 2012

Rezension: Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier

Inhalt:
Die 16-jährige Gwendolyn hat es nicht leicht mit ihrer Familie: Alle hüten ein großes Geheimnis vor ihr und den Mittelpunkt bildet ihre Cousine Charlotte, die damit auch noch unheimlich angeben muss. Denn ausgerechnet sie soll das Zeitreise-Gen in der Familie Montrose geerbt haben. Alle sind natürlich ganz Stolz auf sie und fiebert gespannt ihrem ersten Zeitsprung entgegen. Als sie dann mit Schwindel nach Hause kommt, sind alle noch aufgeregter. Selbstverständlich auch Gwendolyn. An diesem Nachmittag soll sie für ihre Tante einkaufen gehen. Gerade war sie noch im Regen und schon scheint wieder die Sonne: Gwen findet sich im London weit vor der Jahrhundertwende wieder. Also ist gar nicht Charlottte der Mittelpunkt des Geheimnisses sondern sie selbst? Aber Charlotte wurde ihr Leben lang mit Geschichts- und Fechtunterricht darauf vorbereitet. Und sie ist komplett unvorbereitet und wird zur Loge der Zeitreisenden gebracht. Dort trifft sie auch gleich auf Gideon, für den sie zunächst nichts übrig hat. Wie soll Gwen nur all das aufholen, worauf Charlotte seit Jahren vorbereitet wurde.....

Meinung:
Ich habe dieses Buch nun zum zweiten Mal gelesen, was ja schon irgendwie bedeuten muss, dass es mir gefallen hat. Und genauso ist es auch. Ich habe es damals als Dankeschön nach meinem Praktikum beim Optiker geschenkt gekommen. Es war also somit auch mein erstes Buch, in dem es um Zeitreisen ging. So konnte ich natürlich ganz unvoreingenommen heran gehen und es hat Maßstäbe bei mir gesetzt.
Die Idee von Zeitreisen finde ich einfach nur toll. Was wäre, wenn wir wirklich in die Vergangenheit, also die Zeit vor unserer Geburt, reisen könnten? Wäre das nicht total spannend..?
Außer Gwen und Charlotte gibt es noch weitere Familienmitglieder, die teilweise nett und sympathisch und teilweise auch fies und unsympathisch sind. Gwens beste Freundin Leslie unterstützt sie sehr, dem Geheimnis der Zeitreisen auf den Grund zu gehen und sucht für sie viele Informationen.
Dann gibt es noch Gideon, der zwei Jahre älter ist als Gwen und der Zeitreisende vor ihr ist. Mit ihr geht sie den Grafen von Saint German gesuchen, der den Orden der Zeitreisenden vor vielen Jahrhunderten gegründet hat.
Wie ihr euch denken könnt, gibt es immer wieder Episoden aus der Vergangenheit. Jedoch wird es schnell klar, ob man sich mit der Handlung hier oder damals befindet. Damit hatte ich also keine Probleme.
Eigentlich wird die Geschichte aus Gwens Perspektive erzählt, allerdings findet man auch zwei oder drei Stelle, wo es die Perspektive von jemand anderem ist. Dazu möchte ich euch allerdings nicht mehr verraten =)
Es geht jedoch nicht nur um Zeitreisen, sondern auch etwas um die Liebe. Irgendwann findet Gwen Gideon nämlich nicht mehr ganz so ätzend... Allerdings bleibt das Zeitreisen in diesem Teil am wichtigsten.
Zum Schreibstil von Kerstin Gier kann ich nur sagen, dass er unheimlich toll ist. Man konnte das Buch sehr gut lesen. An manchen Stellen war es genauso lustig wie in Carpe Diem von Autumn Cornwell.
Eigentlich ist es als Jugendbuch geschrieben worden, jedoch können es auch durchaus Erwachsene lesen =)
Einen großen Pluspunkt bekommt das wunderschöne Cover von mir, das die anfängliche Beziehung der beiden Hauptcharaktere Gwen und Gideon sehr gut darstellt...

Insgesamt kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der gerne mit zwei Jugendlichen in der Zeit reisen möchte und dabei zusehen will, wie sich ihre Beziehung zueinander verändert...

Weitere Teile:
Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten    (bereits gelesen)
Smaradgrün - Liebe geht durch alle Zeiten  (bereits gelesen)

Fazit:

Mittwoch, 22. August 2012

Rezension: Night School - Du darfst keinem trauen von C. J. Daugherty

Inhalt:
Allie ist ein rebellische Jugendliche und begeht allerlei Straftaten. Da sich ihre Eltern nicht mehr anders zu helfen wissen, schicken sie ihre Tochter auf das Internat Cimmeria, wo weder Handys noch Computer erlaubt sind.
Schon bald freundet sie sich mit Jo an und verliebt sich sogleich in den Mädchenschwarm Sylvain.
Es häufen sich immer mehr mysteriöse Vorfälle. Immer wieder wird die Night School erwähnt, jedoch scheint keiner Allie etwas erklären zu wollen. Immer wieder wird sie von Carter gewarnt. Soll sie ihm doch glauben?
Während Allie überlegt mit der Schulleiterin Isabell zu reden, die auch nicht die Wahrheit sagt, geschieht ein Mord. Jetzt beschuldigen sie alle. Wem kann sie überhaupt noch trauen? Wer sagt die Wahrheit?

Meinung:
Um es von vorne herein zusammen zufassen: Es war einfach nur super!
Am Anfang fand ich Allie doch recht unsympathisch; sie begeht Straftaten und wundert sich dann noch, dass ihre Eltern sie auf ein Internat schicken. Doch ab dem Zeitpunkt ihrer Ankuft, wandelte sich mein Bild von Allie. Sie wurde plötzlich sehr sympathisch durch ihre anfängliche Einsamkeit auf dem Internat.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Zum einen kann man das Buch recht zügig lesen und zum anderen baut sie trotzdem eine enorme Spannung auf, die sich selbst am Ende noch nicht aufgelöst hat.
Immer wieder hat man das Gefühl, dass im Internat Cimmeria Übernatürliches passiert, jedoch ist das nicht der Fall. Alles hat eine relativ normale Erklärung ohne irgendwelche Fantasy-Elemente. Allerdings habe ich trotzdem noch immer das Gefühl, dass dort etwas Übernatürliches geschieht.
Immer wieder kommen neue Fragen auf. Einige wurden zum Ende hin gelöst, jedoch taten sich auch da wieder neue Fragen auf, sodass der nächste Teil genauso spannend weiter geht (hoffe ich). Vorallem steht die Frage im Vordergrund: Wem kann Allie trauen?
Jedoch ist es nicht einfach nur spannend, es gibt natürlich auch ein paar Liebesszenen. Zwischen wem, werde ich jetzt allerdings nicht verraten.
Hinzu kommt, dass sich immer ein großes Geheimnis um die Night School rangt, das erst ganz am Ende gelöst wird. Jedoch denke ich, dass da noch mehr hinter steckt, als das, was man erfahren hat. Durch diese Night School entsteht eine Elite auf Cimmeria. Und das ist meiner Meinung nach ein sehr aktuelles Thema.
Insgesamt ist dieses Buch ein sehr guter Auftakt zur Night School - Serie, in dem man die Charaktere und die Umgebung kennenlernt. Außerdem wird schon deutliche Spannung aufgebaut.
Für mich steht eindeutig fest, dass ich mir in einem halben Jahr den zweiten Band kaufen werde =)

Weitere Teile:
Night School - Der den Zweifel sät
Night School - Denn die Wahrheit musst du suchen
Night School - Um der Hoffnung willen
Night School - Und Gewissheit wirst du haben

Fazit:

Samstag, 18. August 2012

Rezension: Stadt aus Trug und Schattten von Mechthild Gläsener

Inhalt:
Als Flora eines Tages im Deutschunterricht einschläft, träumt sie zum ersten Mal in ihrem Leben. Als sie nach der Schule nach Hause fährt, sieht sie plötzlich Schatten, die ihre Freunde jedoch nicht sehen.
Zu Hause angekommen wartet gleich die nächste Überraschung: Der finnische Austauschschüler Marian. Dabei ist ihr Vater doch so auf Sicherheit bedacht, dass noch nicht einmal Floras beste Freundin Wiebke je zu Besuch kommen durfte.
Als sie das nächste Mal träumt, erfährt sie von der Stadt Eisenheim, die sie immer im Traum besucht. Nur die meisten Menschen können sich nicht daran erinnern. Doch warum kann sie es plötzlich? Und dann behaupten auch noch alle, dass sie den Stein des weißen Löwen geklaut und versteckt hätte, womit sie Eisenheim aus dem Gleichgewicht gebracht habe. Warum weiß Flora nichts von alledem mehr? Und was passiert mit ihr in ihren Träumen?

Meinung:
Ich habe vorher ein paar Rezensionen zu dem Buch gelesen, die auch alle sehr positiv waren. Jedoch hatte ich sonst von dem Buch bisher wenig gehört. Jedoch hat es mich total begeistert.
Also die Stadt Eisenheim erreicht man immer nur im Traum. Dort wird zwischen zwei Sorten von Leuten unterschieden: Die, die sich an Eisenheim erinnern und die, die es nicht tun. Genauso wie im wahren Leben: Es gibt Leute, die erinnern sich an ihre Träume und können sie sogar teilweise beeinflussen und solche, die meist ihre Träume vergessen.
Das Thema Träume finde ich persönlich sowieso sehr interessant, weshalb mir die Idee von Eisenheim auch super gefallen hat. Ich habe mich die ganze Zeit mit der Geschichte in gewisser Weise identifizieren können und habe immer überlegt, was ich an Floras Stelle tun würde.
Auch Flora war mir von Anfang an sympathisch ebenso wie ihre beste Freundin Wiebke. Wiebkes Zwillingsbruder Linus war zwar auch super nett, aber er konnte auch anders.
Marian kam mir am Anfang etwas seltsam vor, aber am Ende habe auch ihn in mein Herz geschlossen.
Die Kapiteleinteilung fand ich teilweise etwas lang, jedoch sonst ganz gut.
Der Schreibstil war toll, da ich eine super Vorstellung von Eisenheim habe, auch wenn es nur schwarz-weiß ist.
Vor allem zum Ende hin hat sich eine enorme Spannung aufgebaut, die auch wieder abgeklungen ist.
Es ist der erste Band für eine Reihe, zu der jedoch nichts genaueres weiß. Das Ende ist zwar in gewisser Weise offen, jedoch kein richtiger Cliffhanger, wie es sonst meist der Fall ist. Allerdings freue ich mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Fazit:

Donnerstag, 2. August 2012

Rezension: Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noel

Endlich kommt mal wieder eine Rezension von mir. Es ist schon zwei Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe und dennoch ist es für mich noch immer aktuell.

Inhalt:
Durch einen schweren Autounfall hat Ever ihre ganze Familie verloren. Seitdem wohnt sie bei ihrer Tante, ist in sich gekehrt und von allen anderen abgekapselt. Doch der Unfall hat nicht nur ihr Leben verändert sondern auch sie selbst: Sie kann die Auren der Menschen sehen und ihre Gedanken hören.
Eines Tages sieht sie einen neuen Schüler namens Damen. Nicht nur dass er gut aussieht, irgendetwas an ihm, berührt Ever und er scheint sich auf gewisse Weise für sie zu interessieren. Außerdem kann sie weder seine Aura sehen, noch seine Gedanken hören. Aber das müsste eigentlich bedeuten, dass Damen tot ist....

Meinung:
Damals bin ich durch das Cover eigentlich erst auf das Buch aufmerksam geworden. Als sich dann die Geschichte auch noch gut angehört hat, stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen musste.
Und es hat mich wirklich begeistert. Die Idee hat einfach mal nichts mit Vampiren zu tun, jedoch mit anderen unsterblichen Wesen. Es war für mich endlich mal ein Lichtblick zwischen den ganzen guten und meist auch schlechten Vampirbüchern.
Der Schreibstil ist so toll, dass man die Bücher einerseits schnell lesen könnte, es aber dennoch nicht tut, da die Geschichte so schön ist und man sich etwas Zeit lassen muss.
Die Charaktere sind einfach nur wundervoll und mir schon nach diesem Teil wirklich ans Herz gewachsen. Ever erregt mit ihren Lebensumständen natürlich sofort Mitleid, was sie von mir auch bekommen hat. Zusammen mit ihrer besten Freundin Haven und ihrem schwulen besten Freund Miles durchlebt sie den Schulalltag. Als Damen auftaucht, ist plötzlich alles auf den Kopf gestellt. Ever fühlt, dass irgendetwas zwischen ihnen ist, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Auch Damen ist unglaublich nett und hat einer super tollen Charakter. Natürlich gibt es auch noch Evers Feindinnen in der Schule, die sich für etwas besseres halten. Aber auch die gehören zu der Geschichte und machen sie lesenswert.
Zu Anfang des Buches bekommt man eine Übersicht über die verschiedenen Auren-Farben und deren Bedeutung. Das finde ich sehr spannend.
Manchmal gibt es kurze Rückblenden in Evers altes Leben mit ihrer Familie, wo alles noch super war. Jedoch ist es kein melancholisches Buch, mit viel Selbstmitleid. Es ist einfach nur wunderschön mit einer gut ausgedachten Geschichte und sehr netten Charakteren, die auch mal etwas tiefgründiger wird.
Insgesamt kann ich sagen, dass mich der Schreibstil, die Geschichte und die Charaktere sehr beeindruckt haben, sodass ich auch unbedingt die nächsten Teile lesen musste.
Wem Fantasybücher gefallen, die in unserer normalen Welt spielen und auch nichts gegen unsterbliche 'Wesen' hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Es ist auf jedenfall ein gelungener Auftakt zur Evermore-Reihe.

Weitere Teile:
Evermore - Der blaue Mond
Evermore - Das Schattenland
Evermore - Das dunkle Feuer
Evermore - Der Stern der Nacht
Evermore - Für immer und ewig (noch nicht gelesen)

Fazit:

Mittwoch, 1. August 2012

Lesemonat Juli 2012

gelesene Bücher: 6
-Libellensommer von Antje Babendererde                       267 Seiten   zur Rezension
-Die fernen Stunden von Kate Morton                              716 Seiten   zur Rezension
-Nur ein Hauch von dir von Sue Ransom                         376 Seiten   zur Rezension
-Carpe Diem von Autumn Cornwell                                 370 Seiten   zur Rezension
-Falling Man von Don De Lillo                                         266 Seiten
-City of Ashes von Cassandra Clare                                473 Seiten


gelesene Bücher gesamt: 27

gelesene Seiten gesamt: 11909 


SUB (Stapel ungelesener Bücher): 24

Montag, 30. Juli 2012

Rezension: Carpe Diem von Autumn Cornwell

Jetzt kommt endlich die lang angekündigte Rezension zu "Carpe Diem".

Inhalt: 
Vassar hat ihr Leben perfekt im Griff, denn sie weiß genau, wie ihr Leben verlaufen soll. Sie plant ihre Zeit perfekt, hat einen sehr genauen Tagesablauf und festgesteckte Ziele für die Zukunft. Diese geht sie immer wieder aufs Neue mit ihren Eltern durch, um das bestmögliche zu erreichen.
Eines Abend kommt ein Brief von ihrer Grandma Gerd an, die ihr Flugtickets für die Sommerferien nach Malaysia schickt. Das kommt für Vassar natürlich überhaupt nicht in Frage, da sie zu der Zeit Vorbereitungskurse besuchen will, um den besten Abschluss der Schule zu schaffen. Sie hat die Idee, eine Roman über ihre Reise zu schreiben.
Jedoch entscheiden ihre Eltern nach einem Gespräch mit Gerd, dass Vassar nach Malaysia fliegen soll. Natürlich ist sie auch dafür bestmöglich ausgestattet und auf alles vorbereitet. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass man nicht alles planen kann. Als ihre Grandma und dieser Möchtegern-Cowboy Hanks ihr auch noch mit dem Motto "LDA - Lebe den Augenblick" kommen, steht für Vassar fest, dass sie zum ersten Mal in ihrem ganzen Leben absolut keinen Plan hat....

Meinung:
Achja, auch nach wiederholten Lesen bin ich immer noch genauso begeistert von diesem Buch, wie beim ersten Mal. Es ist einfach nur eine leichte, sehr lustige Unterhaltslektüre. Es gibt sogar ein kleines größeres Familiengeheimnis. Ab und zu kann man ein paar Zeilen aus Vassars Roman lesen, die die Handlung an der Stelle ersetzen bzw. ergänzen. Auch ruft sie in Südostasien immer wieder ihre Mails ab, die man ebenfalls lesen kann. So erfährt man, wie das Leben auch ohne Vassar weiter geht.
Die ganze Geschichte wird aus Vassars Perspektive erzählt, ebenfalls auch mit ihren Tagesplänen. So genau könnte ich mein Leben gar nicht planen, sonst würde jeder Tag auch irgendwie gleich verlaufen. Also vielleicht ist das etwas unrealistisch, oder es gibt wirklich Menschen, die so strukturiert leben.
Vassar ist mir vom Charakter her am Anfang etwas fremd, da sie sehr leistungsorientiert ist und genau auf ihre Ziele hinarbeitet. Jedoch wächst sie mir während der Geschichte immer mehr ans Herz, bis ich sie am Ende wirklich liebe.
Vor allem an einer Stelle musste ich echt schlucken: Es hat so sehr die Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungländern gezeigt und welche Beudeutung selbst einfach Dinge für Menschen haben können. Auf die Idee würden wir nie kommen...
Insgesamt macht Vassar einen kompletten Wandel durch und wirkt deshalb unheimlich sympatisch, da sie nachher ein sehr normales 16-jähriges Mädchen ist und nicht mehr so wie vorher.
Auch zu dem Cover muss ich sagen, dass es super zur Geschichte passt und das alleine schon lustig ist. Rosa Klopapier und dann auch noch so viel davon :-D
Ihr müsst dieses Buch unbedingt lesen. Alle, die es bisher von mir empfohlen bekommen habe, mussten sich vor lachen kringeln und manche haben es auch an einem Stück in der Nacht durchgelesen, weil sie nicht mehr aufhören konnten. Dafür war DBP auch morgens in der Schule sehr müde. (Ich hoffe, du fühlst dich jetzt angesprochen!)

Fazit:
Diese Buch bekommt von mir 5 von 5 Punkten.

Dienstag, 24. Juli 2012

Rezension: Nur ein Hauch von dir von Sue Ransom

Endlich gibt es mal wieder eine Rezension von mir zu einem echt wunderschönen Buch.

Inhalt:
Als Alex mit ihrer Freundin Grace an der Themse spazieren geht, findet sie einen seltsamen Armreif mit einem blauen Stein. Sie nimmt ihn mit nach Hause und schon bald hat sie das Gefühl, dass irgendetwas damit nicht stimmt. Sie sieht in ihrem Kopf plötzlich das Bild eines wunderschönen jungen Mannes, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Als sie ihn eines Tages auch noch in der St. Paul's Cathedrale trifft, verliebt sie sich in ihn und lässt somit von ihrem langjährigen Schwarm Rob ab. Wer ist er? Und was hat das ganze mit dem Armreif zu tun? Und kurz drauf kann sie seine Stimme hören: "Mein Name ist Callum." und sieht ihm im Spiegel hinter ihr stehen, obwohl er nicht wirklich da ist. Als sie dann auch noch ein Prickeln auf ihrem Arm spürt, weiß sie, dass hier etwas wirklich seltsames und wunderbares vor sich geht....

Meinung:
Auf dieses Buch bin ich im Laden eigentlich erst mal nur durch das wirklich wunderschöne Cover aufmerksam geworden. Als sich dann auch noch die Geschichte gut anhörte, habe ich es mir kurzerhand gekauft, ohne jemals zuvor etwas davon gehört zu haben. Das ganze klang nach einer schönen Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy. Und genau das war es auch.. Callum und Alex sind mir während des Lesens so ans Herz gewachsen, dass ich mich wirklich schon auf den zweiten Band freue, der ganz oben auf meiner Wunschliste steht.
Zuerst schien alles recht normal: Alex Prüfungen waren alle vorbei und sie traf sich mit ihren ganzen Freunden, um zu feiern. Endlich nahm sie ihr Schwarm Rob wahr und wollte sogar ein Date mit ihr. Soweit so gut. Jedoch wollte man immer wissen, was es denn nun mit dem Armreif auf sich hat. Als Alex dann dieses Gesicht sah, wurde das Buch geheimnisvoll und fantastisch.
Die Geschichte entwickelt sich immer mehr, alles scheint perfekt zu sein, bis irgendwann eine plötzliche Wende eintrifft und sich so ein Schleier über das Buch legte, womit das Glück zerstört schien. Es wird spannend und dramatisch, bis zum Ende hin...
Das ganze Buch spielt in London und an eine paar kleineren Orten. Ein sehr schöner Schauplatz für diese wundervolle Geschichte.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt. Sie beschreibt so unvergleichlich Callums Gesicht, so dass man es ebenfalls genau vor sich sieht.
Diese Liebesgeschichte ist eine sehr schöne Abwechselung und bietet am Ende des ersten Teiles viel Platz für Interpretationen, wie es wohl weiter geht.

Weitere Teile:
"Nur ein Blick von dir" - noch nicht gelesen

Fazit:
Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Punkten.

Montag, 23. Juli 2012

Rezension: Libellensommer von Antje Babendererde

Heute stelle ich euch 'Libellensommer' von Antje Babendererde vor.

Inhalt:
Jodies Vater hat vor kurzem seinen Job in der Papierfabrik verloren, weil Indianer gegen die Abholzung der Wälder protestiert haben. Da sie kein Geld haben, müssen sie in eine Sozialwohnung ziehen, wo Jodie und ihre kleine Schwester Nicci sich ein Zimmer teilen müssen.
Schon seit längerem haben Jodies Eltern Streit, bis ihr Vater eines Abends einfach geht. Beim Einschalfen träumt Jodie davon, sich in den Sommerferien mit Tim zu treffen, den sie in einer Tierschutzgruppe im Internet vor einem Jahr kennen gelernt hat. Sie schreiben sich Mails und hat das Gefühl, als würden sie sich schon ewig kennen.
Als Jodies Mutter auch noch ihren Laptop verkauft, weil sie sonst die Autoreparatur nicht bezahlen kann. Nun beschließt Jodie von zu Hause aus Thunder Bay abzuhauen und zu Tim nach Sudbury zu trampen. Von diesem Plan erzählt sie nur ihrer besten Freundin, die ihrer Familie nach einem Tag einen Brief vorbei bringen soll, damit sie sich keinen Sorgen machen.
Das Trampen läuft anfangs ganz gut, bis sie zu einem zwielichtigen Trucker steigt, vor dem sie im Wald des Nachts davon läuft. Dort trifft sie auf den Indianer Jay, der ihr hilft und sie mit auf eine wunderschöne Reise nimmt...

Meinung:
Zunächst war ich ja etwas skeptisch diesem Buch gegenüber.. Eine Indianer-Geschichte? Das hatte man irgendwie damals in der Grundschule mal gelesen. Ich muss sagen, dass ich dem Thema gegenüber auch nach Beenden des Buches noch skeptisch bin. (Ja, dieser Satz ist komisch, aber irgendwie kann ich das gerade nicht anders formulieren)
Jodie war mir zu Anfang gleich sympatisch, da sie keine leichte Situation hat. Als ihr Vater dann auch noch nicht mehr nach Hause kommt, fasst sie den Entschluss wegzulaufen. Okay, das ist vielleicht etwas überreagiert. Auch sind sonst manche Reaktionen nicht so einsichtig oder sinnvoll, aber sie treiben die Geschichte voran.
An manchen Stellen hat sich das Buch leider etwas gezogen, da es so oberflächlich vor sich hin geplätschert ist.
Jetzt könnte man wahrscheinlich meinen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, aber das Gegenteil ist der Fall: Eben wegen der anfänglichen Skepsis und Jodies teilweisen unlogischen Reaktionen hat mir das Buch gut gefallen.
Okay, eine Liebesgeschichte mit Indianern, die nicht sonderlich tiefgründig ist. Aber es war einfach nur schön. Wahrscheinlich lag es an der Atmosphäre im Buch und der beschriebenen Umgebung. Ich kann es nicht genau sagen.
Fest steht, dass ich das Buch einfach nur schön fand!
Und ich könnte mir durchaus vorstellen, ein weiteres Buch der Autorin zu kaufen, auch wenn sie immer nur über Indianer schreibt. ;)

Fazit:
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

Dienstag, 17. Juli 2012

Rezension: Die fernen Stunden von Kate Morton

Endlich gibt es mal wieder eine Rezension von mir. Ich habe recht lange für dieses Buch gebraucht, was aber nur an meiner knappen Zeit und nicht an dem Buch selbst lag.

Inhalt:
Edith hilft ihrer Mutter dabei, das Sonntagsessen zuzubereiten, als plötzlich ein verschollener Brief aus dem zweiten Weltkrieg ankommt. Meredith, Edith Mutter, ist total schockiert und Edie macht sich Sorgen, was in dem Brief steht. Ihre Mutter erzählt ihr daraufhin von ihrer Evakuierung während es zweiten Weltkrieges nach Schloss Milderhurst zu Juniper Blythe und ihren beiden älteren Zwillingsschwestern Saffy und Percy. Als Edie einen Tages bei einer Autofahrt einen Wegweiser nach Milderhurst sieht, fährt sie dort hin, um sich anzusehen, wo ihre Mutter damals evakuiert wurde. Und plötzlich erfasst sie eine Kindheitserinnerung, schon einmal hier gewesen zu sein. Als sie ihre Mutter danach fragt, streitet diese das ab und behauptet, nie wieder beim Schloss gewesen zu sein.
Warum ist ihre Mutter so schockiert von dem Brief? Was ist damals passiert, dass sie nicht über diese Zeit sprechen möchte?
Edie beginnt Nachforschungen anzustellen und gerät dabei immer tiefe in die Vergangenheit und wird immer wieder von ihrem ersten Buch "Die wahre Geschichte vom Modermann" begleitet....

Meinung:
Gleich zu Anfang übt das Buch eine gewisse Faszination aus, da man einen Auszug aus "Die wahre Geschichte vom Modermann" liest und erst einmal überhaupt nicht weiß, was das nun mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. So musste ich einfach weiter lesen und erfuhr nach wenigen Seiten, dass es doch einen Zusammenhang zwischen der Geschichte vom Modermann und der eigentlichen Geschichte gibt, der  irgendwie im Schloss zu finden ist...
Das Buch spielt sowohl in der Gegenwart mit Edith und ihrer Mutter, als auch in der Vergangenheit zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Jedoch sind die Rückblenden sehr gut eingebaut, da die Zeit nicht plötzlich innerhalb eines Kapitels wechselt. Meist sind mehrer Kapitel aus einer Zeitepoche, was das Buch nicht so hektisch und verwirrend wirken lässt.
Die Geschichte wird immer aus mehreren Perspektiven erzählt, die innerhalb des Kapitels auch wechseln. So erlebt man das Geschehen immer von vielen Seiten und kann sich besser sein eigenes Bild machen.
Sehr gut hat mir die detailierte Beschreibung von Räumen, Personen und Geschenissen gefallen. Kate Morton hat dafür ein sehr großes Talent, sodass man sich die Umgebung und das Geschehen perfekt vorstellen kann.
Das Buch bleibt trotz über 700 Seite bis zur letzten Seite spannend. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht bzw. dass ich keine Lust mehr hatte, noch etwas über die Vergangenheit zu lesen.
Man kann das Buch durchaus schnell lesen, ich hatte jedoch zum einen einfach keine Zeit und zum anderen keine Lust etwas zu verpassen. Bei Familiensagen finde ich es immer wichtig, sich mit dem Buch Zeit zu lassen und jeden Satz zu lesen, da einem sonst am Ende etwas wichtiges fehlt und man das ganze Buch nicht versteht. Immer wieder dreht es sich um die Frage, was damals wirklich passiert ist.
Insgesamt kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr begeistert hat und ich hoffe, dass Kate Morton noch viele weitere Bücher schreiben wird. Die anderen beiden Bücher "Der verborgene Garten" und "Das geheime Spiel" habe ich bereits schon gelesen und war von ihnen ebenfalls genauso begeistert.
Wenn ihr gerne Bücher über Familiengeheimnisse lest, ist dieses Buch ein absolutes Muss.

Fazit:
Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 5 von 5 Punkten.

Sonntag, 1. Juli 2012

Lesemonat Juni 2012

gelesene Bücher: 4
-Auf die Größe kommt es an von Mia Morgowski                   430 Seiten
-Mottentanz von Lynn Weingarten                                           317 Seiten
-Elfenkuss von Aprilynne Pike                                                347 Seiten
-Saeculum von Ursula Poznanski                                             493 Seiten


gelesene Bücher gesamt: 21

gelesene Seiten gesamt: 9441


SUB (Stapel ungelesener Bücher): 18

Samstag, 30. Juni 2012

Rezension: Der geheime Zirkel- Gemmas Visionen von Libba Bray

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne 'Der geheime Zirkel' von Libba Bray vorstellen.

Inhalt:
Gemma besucht nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter in Indien, ein Internat für höhere Töchter in England. Dort herrschen strenge Regeln, um die Mädchen zu hervorragenden jungen Damen zu erziehen. Irgendwann findet sie ein seltsames Tagebuch, was sie später mit ihren Freundinnen heimlich nachts in einer Höhle liest. So erfahren sie von einem magischen Reich, von dem Gemma auch manchmal in ihren Visionen sieht. Zunächst glauben ihre Freunde ihr nicht so recht, doch dann begeben sie sich selbst in dieses Reich...

Meinung:
Die ganze Geschichte spielt 1895 in England und teilweise auch in Indien, zumindest zu Beginn.
Anfangs war ich auch etwas verwirrt, was das in Indien mit dem Klappentext zutun hat. Jedoch hat sich das seit dem Tod von Gemmas Mutter geändert, da sie kurz drauf nach England kommt. Genau ab diesem Ereignis habe ich eine Sympathie zu der Hauptperson entwickelt, die mich nur schwer wieder los gelassen hat.
Das ganze Buch wird aus Gemmas Perspektive in der Ich-Form erzählt, was mir sehr gut gefällt, da so Gemmas Visionen sehr gut dargestellt werden.
Hinzu kommt dass ihre Visionen mit dem Inhalt des Tagebuches etwas gemeinsam habe, was eine angenehme Spannung aufbaut. Irgendwie mit in die Geschehnisse ist auch Kartik verwickelt, den man zu Beginn jedoch schwer einschätzen kann. Zum Ende hin scheint man jedoch genau zu wissen, auf wessen Seite er steht.
Und die ganze Geschichte zeigt immer wieder Verbindungen zu dem Tod von Gemmas Mutter auf und lässt irgendwann ein großes Geheimnis gewahr werden. 
Insgesamt eine spannende gut durchdachte Geschichte.

Weitere Teile:
Der geheime Zirkel - Circes Rückkehr (bereits gelesen)
Der geheime Zirkel - Kartiks Schicksal (noch nicht gelesen)

Fazit:
Insgesamt bekommt das Buch von mir 5 von 5 Punkten.

Samstag, 23. Juni 2012

Rezension: Saeculum von Ursula Poznanski

Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder eine Rezension von mir zu Saeculum von Ursula Poznanski.

Inhalt:
Es geht um den Medizinstudenten Bastian, der mit seiner Freundin Sandra einen Mittelaltermarkt besucht. Da ist Sandra total in ihrem Element: Sie ist nämlich Mitglied im Saeculum, einer Art Rollenspielgruppe. Diese trifft sich meist einmal im Jahr, um eine Convention zu veranstalten: Irgendwo abseits der Zivilisation leben sie für mehrere Tage wie im 14. Jahrhundert. Zu so einer Convention lädt Sandra Bastian ein.
Bald geht es auch los und am Bahnhof wird der Ort bekannt gegeben: Es ist der selbe, wie im Jahr zuvor, was bei ihnen tiefes Entsetzen und Angst auslöst. Auf der Zugfahrt erfährt Bastian von einem Fluch, der auf dem Land liegen soll.
Schon nach wenigen Stunden passieren seltsame Dinge und irgendwann spitzt sich die Lage so sehr zu, dass niemand mehr glauben kann, dass es nur noch ein harmloses Rollenspiel ist...

Meinung:
Das erste Mal habe ich von Ursula Poznanski gehört, als sie ihren Roman "Erebos" veröffentlicht hat. Jedoch war ich da irgendwie nicht sonderlich angetan von. Als dieses Buch raus kam, habe ich auch einige Zeit gebraucht, um mich damit anzufreunden. Ich weiß leider nicht warum. Ich wünschte, ich hätte diese Autorin schon viel früher für mich entdeckt.
Mit 'Saeculum' hat sie mich in eine völlig andere Welt jenseits des 21. Jahrhunderts geführt. Anfangs hatte ich schon leichte Schwierigkeiten, Zugang zu der Geschichte zu finden. Das änderte sich jedoch schon bald. Durch die gewählte Perspektive bekommt man die Gedanken aller Personen mit, wobei sie eigentlich auf Bastian fixiert ist.
Nicht nur dadurch, sondern auch durch ihren Schreibstil, schafft Ursula Poznanski es, eine Spannung aufzubauen, die sich durch das ganze Buch zieht. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt, aber leider war mir das nicht möglich, da mich dann doch wieder der Alltag einholte.
Insgesamt kann ich ganz klar sagen, dass mich 'Saeculum' so sehr begeistert hat, dass ich mir auch noch 'Erebos' kaufen werden, obwohl ich es damals überhaupt nicht ansprechend fand. Ich weiß echt nicht, warum.

Fazit:
Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 5 von 5 Punkten.

Samstag, 16. Juni 2012

Rezension: Elfenkuss von Aprilynne Pike

Hallo ihr Lieben,
heute kommt mal wieder eine Rezension von mir. Eigentlich habe ich dieses Buch schon vor zwei Jahren oder so mal gelesen. Allerdings wollte ich mir demnächst wahrscheinlich den zweiten Teil kaufen und deshalb habe ich es noch einmal gelesen, um zu sehen, ob es mir noch immer gefällt.

Inhalt:
Die 15-jährige Laurel zieht mit ihren Eltern von Orick nach Crescant City, um dort einen Buchladen zu eröffnen. In der Schule lernt sie David kennen, der ich auch sogleich Nachhilfe in Biologie gibt. Während Laurel versucht, in der Schule einigermaßen klar zukommen, da sie vorher von ihrer Mutter unterrichtet wurde, überlegen ihre Eltern, das alte Grundstück zu verkaufen. Allerdings ist dieses schon seit mehreren Generationen in Familienbesitz und wurde von Mutter zu Tochter weitervererbt. Jedoch fehlt aufgrund des Buchladens das Geld, weshalb Laurels Mutter fest entschlossen ist, zu verkaufen.
Eines Morgens wacht Laurel auf und hat einen Knubbel zwischen den Schulterblättern. Zunächst macht sie sich darum wenig Sorgen, doch als er immer größer wird und eines Morgen an dessen Stelle Blütenblätter aus ihrer Wirbelsäule wachsen, erzählt sie ihrem besten Freund David davon. Während die beiden versuchen zu verstehen, was mit Laurel vorgeht, trifft diese im Wald, der an das alte Grundstück grenzt, den sehr anziehenden Elf Tamani. Von ihm erfährt Laurel die Wahrheit und ihre eigentliche Bestimmung...

Meinung:
Als ich mir das Buch damals gekauft habe, waren Elfenbücher noch fast eine Seltenheit. Mittlerweile gibt es sie fast schon so zahlreich wie Vampirbücher. Deshalb ist es schon recht schwer, da als Buch noch eine Chance auf dem Markt zu haben. Jedoch denke ich, dass dieses Buch doch recht Gute hat.
Zunächst einmal zur Geschichte: Das ganze hört sich im ersten Moment an, wie eine ganz normale Liebesgeschichte. Das ist es auch bis zu dem Punkt, wo plötzlich der Knubbel auftaucht. Als Laurel dann aber auch noch Tamani trifft, wird diese ganze Liebesgeschichte noch komplizierter. Zum einen weil ein neuer männlicher Charakter in Laurels Alter auftritt und zum anderen, weil jetzt die Elfengeschichte zum Vorschein kommt. Nun laufen die Liebesgeschichte und die Elfengeschichte nebeneinander her und verschmelzen immer mehr. Als dann auch noch die Wahrheit über Laurel ans Licht kommt, spitzt sich die Lage letztendlich zu und diese Stimmung hält sich bis zum Ende des Buches.
Die einzige Kritik, die ich habe, ist die Erzählperspektive: Warum hat die Autorin das ganze nicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Die ganze Geschichte wird, bis auf ein paar sehr kleine Ausnahmen, zwar aus Laurels Perspektive erzählt, auch ihre Gedanken und Gefühle werden deutlich. Jedoch denke ich, dass es mit der Ich-Perspektive noch schöner gewesen wäre.

Weitere Teile:
Elfenliebe (noch nicht gelesen)
Elfenbann (noch nicht gelesen)

Fazit:
Insgesamt bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Punkten.

Montag, 11. Juni 2012

Rezension: Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Hallo ihr Lieben,

und wieder mal gibt es eine Rezension von mir. Dieses Mal zu dem Buch "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs.

Inhalt:
Es geht um Jacob, der in seiner Kindheit immer Gute-Nacht-Geschichten von seinem Großvater erzählt bekommen hat. Diese handelten von besonderen Kindern, die zusammen in einem alten Haus wohnen. Sie hatten alle besondere Fähigkeiten: So gab es einen Jungen, den man nicht sehen konnte, außer er trug Kleidung. Zwei Geschwister, die miteinander reden konnten, ohne zu sprechen. Ein Mädchen, das in ihren Händen Feuer machen konnte und eines, dass sich fortbewegen konnte, ohne den Boden zu berühren.
Als Jacob älter wird, fängt er irgendwann an, an den Geschichten zu zweifeln. Eines Tages besucht er ihn und findet den alten Mann tot auf. Er ist unter mysteriösen Umständen gestorben und hat seinem Enkel eine Nachricht hinterlassen, mit der er zunächst nicht sonderlich viel anfangen kann: Denn sein Großvater bittet ihn, sich auf die Suche nach dieser Insel zu machen...

Meinung:
Schon auf dem Cover sieht man eines dieser angeblich besonderen Kinder, von denen der Großvater Jacob immer erzählt hat. Doch irgendwann merkt er, als er sich die Bilder anguckt, dass sie alle bearbeitet sind.
Auch im Buch selbst sieht man immer wieder diese Fotos, passend an den Stellen, wo von diesen Kindern die Rede ist. Das macht es doch um einiges leichter, sich diese teilweise sehr seltsamen Kinder vorzustellen.
Am Anfang war ich schon recht verwirrt und wusste nicht recht, was ich von dem Buch halten sollte. Jedoch hat mich die Geschichte von Jacob und den Kindern doch irgendwann so gepackt, dass ich unbedingt weiter lesen musste, um jetzt wirklich zu erfahren, was es mit den Fotos bzw. den Geschichten des Großvaters auf sich hat.
Was vielleicht im ersten Moment ein bisschen seltsam scheint, hat irgendwann im Laufe der Geschichte einen Sinn bekommen.
Da dieses Buch im Pan-Verlag erschienen ist, kann man schon vor dem Lesen sagen: Hier hat man ein Fantasybuch in der Hand. Wer jetzt jedoch sofort sagt, dass er mit Fantasybüchern nichts am Hut haben möchte, weil da immer nur Vampire und Elfen eine Rolle spielen, sollte es sich noch einmal überlegen. In diesem Buch kommen keine seltsamen Wesen vor, nur besondere Kinder. Außerdem spielt das ganze in einer sehr normalen Welt, nämlich auf einer walisischen Insel (wenn ich mich recht erinnere).
Es wird einiges in Rückblenden erzählt, um die laufende aktuelle Handlung verständlicher zu machen.
Insgesamt ein sehr schönes recht 'normales' Fantasybuch!

Fazit:
Dieser Debütroman von Ranson Riggs bekommt von mir 4 von 5 Punkten.