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Donnerstag, 29. Januar 2015

Rezension: "Eve & Adam" von Katherine Applegate

Aus einem einfachen Programm wird Ernst: Eve erstellt ihren Traummann am Computer und plötzlich steht er vor ihr, als echter Mensch...


Allgemeine Infos:
Verlag:
Ravensburger
Reihe: nein
Originaltitel: Eve & Adam
Erscheinungsdatum: 01.12.2013
Seitenzahl: 341
ISBN: 9783473401048


Klappentext:
Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ - Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover gefällt mir an sich recht gut, auch wenn ein Mann besser zur Geschichte gepasst hätte. Der Titel ist natürlich gut gewählt und recht neutral. Der Klappentext gefällt mir sehr gut, weil er recht kurz ist, neugierig macht und nicht zu viel verrät.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mit Eves Unfall und wie sie ihn wahrnimmt und dem anschließenden Weg in die Klinik ihrer Mutter. Die Unfallwahrnehmung von Eve war zwar etwas suspekt, aber danach hatte mich das Buch irgendwie gepackt, auch wenn noch gar nicht so viel passiert war.
Die Idee fand ich wahnsinnig interessant und war mir im Buchbereich bisher noch nie untergekommen. Genmanipulation ist einfach ein unglaublich aktuelles und interessantes Thema.
Die Geschichte brauchte etwas Anlauf, auch wenn ich recht gefesselt war. Es dauerte einige Kapitel, bis es überhaupt um das Programm bzw das Projekt ging.
Auch wenn die Tagesabläufe von Eve immer irgendwie ähnlich waren, wurde es beim Lesen nicht all zu langweilig. Ich fand es sogar recht spannend, dass es anfangs diese Regelmäßigkeit gab.
Irgendwie wusste man als Leser, worauf das Buch hinaus laufen würde, aber dennoch konnte es mich total überraschen und hatte viele spannende Wendungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte.
Das Ende war hat mir soweit eigentlich ganz gut gefallen, aber es war mir etwas zu schnell. Ich hätte mir irgendwie noch was gewünscht, wie es nun weiter geht. Nicht unbedingt eine Erklärung, eher so ein kleiner Epilog oder so was.
Jedoch finde ich es sehr gut, dass es bei diesem Einzelband bleibt, auch wenn erst eine Fortsetzung geplant war. Ich denke, dass die Fortsetzung nicht mehr so ihren Reiz gehabt hätte.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war richtig angenehm, einfach toll zu lesen. Man war sofort in der Geschichte drin und musste einfach weiter lesen. Es gab drei verschiedene Perspektiven, was ich eigentlich gut gewählt fand. Nur teilweise fand ich es etwas verwirrend, dass manche Ereignisse doppelt beschrieben wurden. Aber so gab es wenigstens mal einen anderen Blickwinkel.

...Charaktere:
Insgesamt fand ich die Charaktere sehr authentisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Auch die 'Bösen' waren echt gut dargestellt.
Eve bekommt eine Sonderbehandlung, nur weil ihre Mutter die Klinikleitung ist und viel Geld hat. Dennoch setzt sie sich für ihre Freunde ein und hält zu ihnen, und widersetzt sich auch gegen ihre Mutter. Auf der anderen Seite steht sie aber auch zu ihrer Familie und handelt etwas blauäugig.
Solo hat seine Familie bei einem Unfall verloren und ist seitdem der Laufbursche in der Klinik von Eves Mutter. Er hat einfach einen rebellischen Charakter und kommt dem ein oder anderen Geheimnis auf die Schliche.
Adam fand ich natürlich ganz besonders interessant. Leider kam er sehr wenig am Ende vor und man hat nicht all zu viel über ihn erfahren. Sein Denken fand ich etwas einseitig, was aber irgendwie auch passend war, wenn man die Umstände betrachtet.
Insgesamt waren die Charaktere sehr gut dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.


Fazit:
Ein sehr interessantes und tolles Buch. Das Thema war einfach total interessant und sehr aktuell, aber auch sehr kritisch und wurde recht gut behandelt. Gleichzeitig war es aber auch schockierend, was man alles so anrichten kann. Der Schreibstil hat sehr gut gepasst und mich einfach sofort gefesselt. Leider hat es etwas gedauert, bis es zum eigentlich Schwerpunkt des Buches, nämlich dem Projekt, kam. Außerdem hat mir am Ende noch ein Epilog oder eine kleine Ausführung gefehlt.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein Buch über das Thema Genmanipulation lesen möchte, in dem es darum geht, den perfekten Menschen zu erschaffen. Außerdem jedem, der eine kleine Liebesgeschichte lesen möchte, die sich eher im Hintergrund abspielt.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Rezension: Mercy - Gefangen von Rebecca Lim

Es gibt endlich mal wieder eine Rezension von mir :)

Inhalt:
Mercy erwacht im Körper eines fremden Mädchens und kann sich nur wage an ihren letzten Körper erinnern. Sie erwacht davon, dass jemand Carmen ruft. Scheinbar heißt ihr neuer Körper so.
Carmen ist auf dem Weg zu einer Probenfahrt des Schulchors. Denn jedes Jahr führen sie mit den Chören anderer Städte ein riesiges mehrstimmiges Konzertstück auf. Nur leider hat Mercy überhaupt keine Ahnung von Carmens Leben und muss sich erst mal eingewöhnen.
Sie wird für die Zeit der Proben bei einer Gastfamilie wohnen, in der irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Alle wirken bedrückt, denn ihre Tochter Lauren ist seit zwei Jahren verschwunden. Hat das ganze etwas mit Carmens altem Leben zu tun? Normalerweise soll Mercy immer dem Leben ihres Körpers helfen. Doch ist das dieses Mal auch der Fall? Vielleicht braucht aber auch diese Familie ihre Hilfe....

Meinung:
So weit hörte sich die Geschichte auch ganz gut an. Ich war relativ neugierig auf das Buch. Es ließ sich eigentlich recht schnell lesen.. Ich habe nur aufgrund einer Leseflaute solange dafür gebraucht.
Mercy ist eine wanderne Seele oder soetwas in der Art, die immer wieder in einem fremden Körper aufwacht. Dann gibt es noch den Freund aus ihren Träumen, Luc. Was es mit dem genau auf sich hat, habe ich nicht verstanden. Ebenso wie die angeblich "Bösen", die Gegner von Luc und Mercy. Hinzu kam dann noch die Geschichte von Carmen, Mercys Körper. Und es gab noch eine weitere Geschichte, nämlich die von Laurens Verschwinden und der Suche nach ihr.
Also eigentlich mehrere miteinander verwobene Handlungsstränge, die so parallel laufen. Es wird aus Mercys Perspektive erzählt, was mir eigentlich sehr gut gefallen hat.
Allerdings wurde keiner der Handlungsstränge so richtig klar, also das man hinter das 'Geheimnis' gekommen ist. Eher habe ich mich am Ende etwas verloren gefühlt. Weil ich persönlich am Ende noch weniger wusste, als zu Beginn des Buches.
Aus diesem Grund weiß ich auch nicht genau, ob ich die anderen drei Teile auch lesen werde. Irgendwie fand ich die Geschichte schon toll und würde gerne mehr erfahren. Aber andererseits war es so verworren und komprimiert, dass ich mich frage, ob sie die restlichen Teile wirklich lohnen würden.
Eigentlich war der Gehalt der Geschichte für ein 600 Seiten Buch ausreichend, allerdings wurde es auf 250 Seiten zusammen gestaucht. Das ist mir unverständlich.
Wahrscheinlich bin ich auch einfach von "Seelen" von Stefanie Meyer voreingenommen, weil beide Bücher das Thema von wandernden Seelen haben.
Vielleicht sollte ich dem zweiten Band noch eine Chance geben, obwohl ich gehört habe, dass der schlechter als der erste sein soll..

Weitere Teile:
Mercy, Band 2: Erweckt
Mercy, Band 3: Besessen
Mercy, Band 4: Befreit

Fazit: