Mittwoch, 30. April 2014

Rezension: "Weit wie das Meer" von Nicholas Sparks

Allgemeine Infos:
Verlag:
Heyne
Reihe: nein
Originaltitel: Message in the Bottle
Erscheinungsdatum: 01.04.1998
Seitenzahl: 316
ISBN9783453408692


Klappentext:
Die Journalistin Theresa findet am Strand eine Flaschenpost, in der ein Liebesbrief voll verzweifelter Sehnsucht steckt. Zutiefst berührt davon, veröffentlicht Theresa das Dokument in ihrer Zeitungskolumne. Binnen kurzer Zeit erhält sie von Lesern weitere Briefe, die offenbar vom selben Autor stammen. Wer ist dieser Mann? Theresa macht sich auf die Suche, sie findet Garrett – und die Begegnung ist schicksalhaft: Garrett leidet noch unter dem Tod seiner geliebten Frau, aber Theresa bringt erstmals wieder etwas in ihm zum Klingen, was er längst verloren glaubte.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover mag ich wirklich gern, da es natürlich mit der Flaschenpost und dem Meer sehr gut zum Inhalt passt und ich Meer generell sehr schön finde. Wie oft bei Sparks, ist der Titel Programm und hat eine tiefere Bedeutung, was ich immer sehr gern mag. Der Klappentext gefällt mir an sich auch ganz gut, aber der von der alten Ausgabe gefiel mir besser, weil er nicht ganz so viel verraten hat.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee fand ich so wunderschön: Theresa findet am Strand eine Flaschenpost und möchte diesen Mann unbedingt näher kennen lernen. Klingt vielleicht etwas platt und oberflächlich, aber es wird so wunderschön umgesetzt. Alleine schon die erste Flaschenpost fand ich wunderschön, aber auch die darauf folgenden.
Auch wenn die Idee an sich nicht unbedingt einmalig ist und man sich manche Punkte im Verlauf denken kann, fand ich es einfach toll! Bei solchen Büchern liebe ich es einfach irgendwie, zu wissen wo das ganze hinlaufen wird und was zwischendrin passieren könnte. Aber dennoch wurde ich teilweise wirklich überrascht.

...Schreibstil:
Meine Liebe für Nicholas Sparks bzw seine Bücher rührt eigentlich nur von seinem traumhaften Schreibstil, den ich in meinem ersten Buch erlebt habe. Danach stand für mich fest, die muss ich alle lesen.
Da "Weit wie das Meer" erst sein zweites Buch war, ist dieser traumhafte Schreibstil noch nicht so ausgefeilt wie bei meiner ersten Liebe, aber trotzdem toll. Er schafft es einfach, die Dialoge in meinem Kopf so intensiv wirken zu lassen und mir die Szenen so genau vor Augen zu führen, als wäre ich Theresa und habe diese Flaschenpost gefunden.
Außerdem schafft er es mich mehrmals zu Tränen zu rühren, weil es so wunderschön und tragisch ist!

...Charaktere:
Theresa und Garrett, Deanna und Catherine... Die Charaktere sind nicht wirklich unglaublich besonders, aber einfach liebenswürdig. Man kann sich gut mit ihnen identifizieren, vor allem mit Theresa, und muss einfach mit ihnen hoffen und leiden.
Alleine durch den Schreibstil erschienen sie mir so unglaublich real, als würden sie wirklich neben mir stehen.


Zitate:
"Ich bin hier, um Dich zu lieben, um Dich im Arm zu halten, um Dich zu beschützen. Ich bin hier, um von Dir zu lernen und dafür Deine Liebe zurückzugewinnen. Ich bin hier, weil es keinen anderen Ort für mich gibt. " (S. 29)

"Aber wenn es etwas gab, das einem das Herz bewegte, sollte man versuchen, mehr darüber in Erfahrung zu bringen - das war eines der Dinge, die sie früh im Leben gelernt hatte. Wenn man das Gefühl einfach ignorierte, würde man nie erfahren, was hätte geschehen können, und in vielerlei Hinsicht war das schlimmer als herauszufinden, dass man sich getäuscht hatte. Denn wenn man sich getäuscht hatte, konnte man weiterleben, ohne zurückzuschauen und sich zu fragen, was hätte sein können. " (S. 64)

"Es war das erste Mal, dass ich mich in jemanden verliebt habe. Liebe bleibt Liebe, egal wie alt man ist. Und ich wusste, wenn ich dir Zeit ließe, würdest du zu mir zurückkommen." (S. 98)

"Und, um ehrlich zu sein, sähe ich lieber jemanden, der gelernt hat, dass das Leben weitergeht, jemanden, der begriffen hat, dass man weitermachen muss, dass es richtig ist, einen Menschen zu finden, der einen glücklich macht." (S. 227)

"Wahre Liebe ist selten, und nur sie gibt dem Leben einen Sinn." (S. 242)


Fazit:
Ein toller Sparks, auch wenn der Schreibstil noch nicht so ausgefeilt ist. Wie immer konnte er mich mit dieser wunderschönen, tragischen Liebesgeschichte zu Tränen rühren. Ich habe mit Theresa gelitten und gehofft, nein ich war Theresa. Nicholas Sparks gibt mir einfach immer das Gefühl, dass es die wahre Liebe wirklich gibt und alleine das ist das Lesen wert.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen wunderschönen, emotionalen und niveauvollen Liebesroman sucht, aber auch allen, die schon andere Bücher von Sparks gelesen haben und diese mochten!

Freitag, 25. April 2014

Rezension: "Winter People - Wer die Toten weckt" von Jennifer McMahon

Allgemeine Infos:
Verlag:
Ullstein
Reihe: nein
Originaltitel: The Winterpeople
Erscheinungsdatum: 10.03.2014
Seitenzahl: 394
ISBN9783548286099


Klappentext:
Dein größter Wunsch geht in Erfüllung. Dein Kind kehrt von den Toten zurück. Doch weißt du, was dich erwartet?

Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover gefällt mir wirklich gut und ist etwas besonderes, für so ein Gesichtscover. Der Titel gefällt mir an sich ganz gut, aber ich hätte mir eher was deutsches gewünscht, auch wenn es nicht so hübsch klingt. Der Klappentext ist wirklich gut gelungen und macht richtig Lust, das Buch zu lesen, ohne zu viel zu verraten.

...Grundidee & Verlauf:
Die Idee finde ich wirklich sehr gelungen und mal was ganz anderes. Ich mag übernatürliche Dinge in Büchern sehr gern und war total gespannt, nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, da es nicht viele Bücher solcher Art gibt.
Die übernatürlichen Aspekte fand ich wirklich sehr gut dargestellt und auch recht schlüssig erklärt, kurzum es ergab alles Sinn, sofern man das behaupten kann.
Das Buch ist in Vergangenheit, zur Zeit von Sara, und Gegenwart, zur Zeit von Ruthie, unterteilt. Die Vergangenheit dann in die Tagebuchpassagen von Sara, die als Buch in der Gegenwart erscheinen, sowie die Perspektive von Martin. In der Gegenwart gibt es Ruthies und Katherines Perspektive. Ich fand die Perspektiven wirklich gut gewählt und kam auch recht schnell damit klar, dass Sara sozusagen in Tagebuchform berichtet und Martin nicht. Auch das war wirklich wieder mal etwas anderes, was mich überzeugt hat.
Die Entwicklung der Geschichte fand ich wirklich super und überhaupt nicht vorhersehbar, damit hat mich die Autorin wirklich begeistert und überrascht. Auch wenn es spannend geschrieben war und mich fesseln konnte, fehlte mir so das letzte bisschen zum perfekten Sog.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war wirklich angenehm, aber für mich nichts besonderes. Jennifer McMahon hat trotz des recht durchschnittlichen Schreibstils geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu packen, und mir spannende Lesestunden zu bescheren.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit Saras Tagebuch, dass als Buch erschienen ist, und so in dieser Form, ihre Geschichte zu erzählen und zwischendrin Martins Perspektive, aber auch die beiden in der Gegenwart. Einzig Gerties Perspektive, auch wenn sie nur einmal vorkam, hätte nicht sein müssen, obwohl sie wirklich gut geschrieben war.

...Charaktere:
Auntie, Sara, Martin & Gertie, Ruthie, Fawn & Katherine..
Die Autorin schafft es, gute Charaktere zu erschaffen, mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Angefangen bei denen der Vergangenheit fand ich wohl Auntie und natürlich Sara am Faszinierendstens. Aber Sara war manchmal wirklich naiv und stur, was mir aber sehr gut gefallen hat und mir die Geschichte sehr nah gebracht hat.
Aber auch die Charaktere der Gegenwart fand ich super, hier vor allem Ruthie, weil sie besonders zum Ende hin unglaublich tapfer wurde, sich aber auch vorher vorbildlich verhalten hat, trotz der Situation.


Zitate:
" 'Du sagst immer, dass der Tod kein Ende ist, sondern ein Anfang. Dass die Verstorbenen in die Geisterwelt hinübergehen und auch danach immer noch bei uns sind.' " (S. 138)

"Es gibt Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Manchmal geschieht Schreckliches, und man ist vollkommen machtlos dagegen." (S. 248)

"Aber manchmal sitzen die Narben, die am meisten schmerzen, ganz tief im Inneren." (S. 331)


Fazit:
Ein guter Thriller, von dem ich jedoch etwas mehr erwartet hätte. Die Idee fand ich absolut genial und einmalig, die Umsetzung auch spannend gestaltet, aber an manchen Stellen fehlte mir beim Lesen einfach der Sog, also der letzte Tucken zur perfekten Spannung, obwohl sie wirklich durchweg vorhanden war.
Dazu kommen ein angenehmer Schreibstil und super Charaktere.
Wäre dieser letzte Tucken bei der Spannung nicht, wäre es der perfekte Thriller.
Ich empfehle dieses Buch jedem Thrillerfan, der auf der Suche nach etwas anderem, etwas übernatürlichem ist. Aber eben auch jedem, der keinen typischen Thriller lesen möchte, sondern etwas Besonders. 

Vielen Dank an den Ullstein Verlag zur Bereitstellung des Leseexemplars! 

Montag, 21. April 2014

Wochenrückblick KW 16 #9

Ich war viel unterwegs, aber habe trotzdem meine zwei Bücher geschafft!

Gelesen

Diese beiden Bücher haben mich letzte Woche begleitet:
Hier habe ich euch wieder die Rezensionen verlinkt, zu "Winter People" folgt sie erst später.

"Rot wie das Meer" war mein erstes Buch von Maggie Stiefvater und auch nicht das letzte. Alleine schon, weil ich noch "Nach dem Sommer" auf dem SUB habe. Es bekommt eine Lesesempfehlung von mir für jeden, der Bücher mit einem Mythos als Hintergrund mag!
"Winter People - Wer die Toten weckt" habe ich erst gestern Abend beendet und ich weiß noch nicht recht, wie ich es bewerten soll, ob 4 oder 5 Wolken. Es war jedenfalls sehr spannend und ebenfalls eine klare Leseempfehlung für jeden Thrillerfan, der Übernatürliches mag!

Angefangen

Gestern Abend hatte ich dann Lust auf die wahre Liebe und Herzschmerz also griff ich zu diesem Buch. Sehr weit bin ich noch nicht, aber es lässt mich trotzdem schon träumen und schwärmen!
Kennt ihr das Buch? Habt ihr es schon gelesen oder wollt ihr es noch? Und wenn ja, wie fandet ihr es so?

Erlebt

Die Woche hatte ich irgendwie das Gefühl, nicht zum Lesen zu kommen, aber scheinbar doch.
Montag hatte ich frei und habe mich mal wieder etwas um den Blog gekümmert, aber eher unscheinbar im Hintergrund bzw auf den einzelnen Seiten. Jedoch ist es noch nicht so, wie ich es haben möchte. Aber das wird schon noch.
Dienstag war ich mal wieder mit meiner lieben Freundin Kaffee trinken und reden, was wir eigentlich viel häufiger machen sollten. Außerdem erreichte mich an dem Tag auch ein Brief von meiner Freundin Anais aus Klammroth. 
Mittwoch ging es abends mit den Kollegen zum Abschiedsumtrunk, weil zwei uns verlassen werden.
Auch Donnerstag Abend war ich was trinken, allerdings dieses Mal mit Freunden. 
Freitag wurden die Ostereier gefärbt, weil ich Samstag den ganzen Tag arbeiten war, wo ich den niedlichen Schokohasen von der Chefin bekam.
Der Sonntag wurde dann zum ausgiebigen Lesen genutzt, da das die Woche etwas zu kurz kam, da ich abends mit einem Freund Animes geschaut habe.