Sonntag, 10. August 2014

Rezension: "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover

Allgemeine Infos:
Verlag:
DTV
Reihe: Teil 1 von 2
Originaltitel: Slammed
Erscheinungsdatum: 01.11.2013
Seitenzahl: 367
ISBN9783423715621


Klappentext:
Was, wenn du die große Liebe triffst und das Leben dazwischenkommt?

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist jetzt zwar nicht mega schön, aber trotzdem hat es etwas, was mir gefällt, auch wenn es recht schlicht ist. Den Titel finde ich toll, auch wenn er etwas irritierend ist. Ich finde es jedoch super, dass die Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen Will ergeben. Den Klappentext mag ich sehr gern, er ist ziemlich perfekt und verrät nichts, was einem den Lesespaß nimmt.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt unmittelbar mit dem Umzug von Layken und ihrer Familie, wodurch man schon mitten im Geschehen ist. Bald schon trifft man, genauso wie Layken, zum ersten Mal auf Will und seinen Bruder. Und schon merkt man, dass er etwas Besonderes ist!
Zu der eigentlich Geschichte möchte ich nichts sagen, da es sonst den Spaß und vor allem die Tragik nimmt! Dieses Buch ist einfach so tragisch schön und überzeugt vor allem, wenn man unvoreingenommen ist und sich voll und ganz drauf einlässt.
Die Thematik fand ich wirklich überzeugend und mal etwas anderes. Besonders gefallen hat mir der Bezug zum Poetry Slam und wie das ganze mit der Geschichte verwoben war.
Immer wieder gab es Wendungen und Momente, die mich gefesselt haben, zum Weinen oder Lachen brachten und mich einfach nur begeistert haben.
Einen Aspekt in der Geschichte fand ich etwas vorhersehbar, aber das hat meiner Begeisterung keinen Abbruch getan.

...Schreibstil:
Der Schreibstil ist ziemlich angenehm und leicht, vermittelt aber trotzdem die passende Atmosphäre und vor allem die Gefühle und Ängste der Protagonisten. Ich konnte mich wunderbar in die Geschichte hineinversetzen und mitleiden und mitfühlen. Das ganze Buch wird aus Laykens Sicht erzählt, was sehr passend gewählt war und einen tollen Eindruck auf das Geschehen vermittelt hat.

...Charaktere:
Will und Layken sind zwei wundervolle Charaktere. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint, gelitten und und und.. Aber nicht nur die beiden sind wunderbar, sondern auch die Nebencharaktere wie Eddie und ihr Freund, Laykens Bruder, ihre Mutter... Alle sind toll ausgearbeitete, habe ihre Ecken und Kanten, was sie unheimlich sympathisch macht.


Zitate:
"Jeder muss sein Päckchen selbst tragen. Keiner kann es einem abnehmen und es löst sich auch nicht von allein in Luft auf." (S. 261)


Fazit:
Ich bin absolut begeistert! Auch wenn ich nicht viel zum Inhalt sagen möchte/kann, ist es anders als ihr es erwarten werdet. Dieses Buch bietet eine wunderschöne und gleichzeitig hoch tragische Geschichte, die mich absolut begeistern konnte, vor allem mit diesen tollen Charakteren und dem passenden Schreibstil!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine wunderschöne, tragische Liebesgeschichte sucht, die einen fesselt und einen beschäftigt. Nicht nur für Jugendliche, sondern für jeden!

Vielen Dank an den DTV Verlag zur Bereitstellung des Leseexemplares!

Samstag, 9. August 2014

Lesemonat Juli 2014

Der Monat hat sich lesetechnisch doch besser gemacht, als ich das anfangs gedacht hätte. Eigentlich bin ich also ganz zufrieden!

gelesene Bücher:
1.)"Die verlorenen Spuren" von Kate Morton605 Seiten4 von 5 Wolken
2.)"Ewiglich die Liebe" von Brodi Ashton348 Seiten3 von 5 Wolken
3.)"Die unverhofften Zutaten des Glücks" von Deborah McKinley285 Seiten4 von 5 Wolken
4.)"Mich kriegt ihr nicht" von Pascale Maret223 Seiten4 von 5 Wolken
5.)"Die Illusion des Getrenntseins" von Simon van Booy206 Seiten4 von 5 Wolken
6.)"Die Seltsamen" von Stefan Bachmann367 Seiten4 von 5 Wolken



Damit habe ich diesen Monat 6 Bücher mit insgesamt 2.034 Seiten. Das macht in diesem Jahr 47 Bücher mit insgesamt 17.006 Seiten.

Mein SUB hat einen Stand von 57 Büchern und 21 eBooks, und ist seit Monaten mal wieder etwas gesunken. Von meinem 'alten SUB' habe ich diesen Monat 1 Buch gelesen.
1.)"Das Mädchen, das Geschichten fängt" von Victoria SchwabRezensionsexemplar
2.)"Traummänner und andere Hirngespinste" von Annika Bühnemann & Anna FischerRezensionsexemplar


Diesen Monat habe ich recht durchschnittliche Bücher gelesen, keines mit 5 Wolken. Dennoch möchte ich mein Highlight nennen.


Was war im Juli so los?
Die ersten beiden Tage habe ich bei den Azubi-Willkommenstagen in Mannheim verbracht, was eigentlich ganz schön war. 
Anfang des Monats war ich wieder viel unterwegs und bin deswegen eher wenig zum Lesen gekommen. Erst als das Wetter wider besser wurde, wurde es auch mit dem Lesen besser. Seltsamerweise, obwohl ich weiterhin selten daheim war. 
Ansonsten war nicht viel außer Arbeit und Freunde treffen und lesen. 

Was plane ich für den August?
Mehr bloggen! Ich habe noch diverse Beiträge für euch offen, unter anderem einen Bericht zur Buchmesse, den es nächste Woche geben wird, und einen Bericht zur Lesung von Jojo Moyes in Köln. Ja langsam wird es peinlich, dass ich dazu noch immer nichts geschrieben habe und es ärgert mich auch ziemlich, aber irgendwie komme ich nicht wirklich dazu. 
Ansonsten ist nichts besonderes geplant. 

Montag, 4. August 2014

Rezension: "Die Seltsamen" von Stefan Bachmann

Allgemeine Infos:
Verlag:
Diogenes
Reihe: Teil 1 von 2
Originaltitel: The Peculiar
Erscheinungsdatum: 26.02.2014
Seitenzahl: 367
ISBN9783257068887


Klappentext:
Bartholomew Kettle wäre gern ein ganz normaler Junge, aber er findet sich hässlich - fast so hässlich wie seine Schwester Hettie. Freunde hat er keine. Wie auch? Schließlich ist er ein Seltsamer, halb Mensch, halb Feenwesen, von beiden verachtet, vor beiden auf der Hut. Besonders seit Mischlinge wie er auf mysteriöse Weise verschwinden. Eines Tages taucht eine geheimnisvolle Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid im Slum von Bath auf. Bartholomew beobachtet sie verstohlen durchs Fenster. Was will sie? Als plötzlich Federn aufwirbeln und die Dame mit einem weiteren Mischlingskind entschwindet, vergisst Barty jegliche Vorsicht - und wird bemerkt. Ein tollpatschiger junger Politiker, der alle Parlamentssitzungen verschläft, scheint der Einzige zu sein, der Barty helfen will. Barty ist überzeugt: Der Nächste in der Reihe bin ich.


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich jetzt nicht so unglaublich ansprechend, genauso wie den Titel. Dafür ist beides ganz passend gewählt worden. Der Klappentext ist viel zu lang und verrät auch eindeutig zu viel.

...Grundidee & Verlauf:
Den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas komisch, und auch irgendwie schwierig zu lesen. Das war sozusagen eine Einführung, warum es die Seltsamen gibt bzw etwas zu ihrer Vergangenheit. Diese Infos waren ganz nett, aber nicht unbedingt besonders wichtig. Mit der eigentlich Geschichte konnte ich dann doch deutlich mehr anfangen und da habe ich mich auch relativ schnell eingefunden.
Normalerweise kann ich nicht ganz so viel mit Fantasybüchern anfangen, aber irgendwie war dieses hier anders. Die Geschichte spielt in England, es gibt weiterhin Menschen, nur neben her existieren die Feenwesen und die Seltsamen, die Mischlinge. Das erschien mir so weit ganz schlüssig und ich fand, dass es gut integriert war und nicht zu abgedreht.
Durch die Kapitelaufteilung habe ich mehr Spaß an der Geschichte gefunden, da es die Seite der Seltsamen und die der Menschen gab, was es für mich angenehm zu lesen gemacht hat.
Ab einem gewissen Punkt baut sich die Spannung auf und ich war von der Geschichte irgendwie gefesselt. Es gab viele überraschende Wendungen, die die Spannung noch mehr aufgebaut haben.
Das Ende war gut, aber vielleicht etwas vorhersehbar, weil es noch einen zweiten Teil geben wird. Trotzdem war es rund und erst mal sind auch keine Fragen offen geblieben, trotzdem bleibt die Spannung.

...Schreibstil:
Es gab zwei Perspektiven in diesem Buch, die sich perfekt mit jedem Kapitel abgewechselt haben. Das fand ich ziemlich angenehm zu lesen und es hat mich auch nicht verwirrt oder so.
Allgemein war der Schreibstil, bis auf den Prolog, ziemlich angenehm und leicht zu lesen. Trotzdem hat sich Spannung aufgebaut und wurde bis zum Ende und darüber hinaus aufrecht erhalten.

...Charaktere:
Die Personen in diesem Buch sind relativ gut dargestellt und die ein oder anderen habe ich sogar recht lieb gewonnen. Barty ist ein Seltsamer, genauso wie seine kleine Schwester, die ich mir unheimlich niedlich vorgestellt habe. Barty hat es wirklich nicht leicht, aber trotzdem bleibt er tapfer und mutig.
Dann wäre da noch Arthur, ein normaler Mensch, der mich auch ziemlich fasziniert hat. Sein Handeln fand ich sehr bewundernswert und auch sein Durchhaltevermögen. Manchmal hatte er jedoch so Momente, wo ich ihn nicht gut leiden konnte, aber auch das muss mal sein.


Fazit:
Eine guter ersten Teil einer Fantasydilogie rund um die Seltsamen, halb Mensch halb Feenwesen! Die Geschichte konnte mich mit ihrer Idee überzeugen, sowie den liebevollen Charakteren. Der Schreibstil war passend und der Perspektivwechsel gut eingesetzt. Ein paar Schwachstellen bzw fehlende Spannung oder der letzte Schliff waren zu finden, aber dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne eine leichte Fantasygeschichte lesen möchte. Auch für diejenigen, die mit Fantasy bisher noch nicht so viel anfangen konnte, könnte dieses Buch etwas sein.

Vielen Dank an den Diogenes Verlag und Lovelybooks zur Bereitstellung des Leseexemplares!