Sonntag, 13. August 2017

Rezension: "What if? Was wäre wenn?" von Randall Munroe

Hier werden wirklich die unglaublichsten Fragen vollkommen wissenschaftlich und witzig beantwortet. 

Allgemeine Infos:
Verlag: Penguin
Reihe: nein
Originaltitel: What if?
Erscheinungsdatum: 14.11.2016
Seitenzahl: 368
ISBN: 9783328100317


Klappentext:
Die verrücktesten Fragen wissenschaftlich beantwortet von Internetphänomen Randall Munroe, dem genialen Erfinder von xkcd.com. Munroes urkomische und originelle Antworten erklären alles: Von der Wahrscheinlichkeit, in der gesamten Weltbevölkerung seinen Seelenverwandten zu treffen, bis zur Anzahl an Menschen, die den täglichen Kalorienbedarf eines ausgewachsenen Tyrannosaurus decken würden.

Meine Meinung:
Lange hat mich dieses Buch überhaupt nicht interessiert. Bis es dann irgendwie neu aufgelegt wurde und wir es im Laden an jeder Ecke liegen hatten - das perfekte Weihnachtsgeschenk. Also habe ich es prompt zu dem gemacht und es mir selbst geschenkt.
Seitdem hat mich das Buch durch die Monate begleitet und ich habe mal mehr und mal weniger Fragen gelesen. Und es war super interessant, spannend, unterhaltsam, verblüffend. Einfach alles zusammen.
Klar manche Themen oder Fragen fand ich nicht so interessant wie andere. Aber trotzdem haben mich 90% interessiert und der Autor hat einfach so einen tollen Schreibstil, um trockene Fakten mit Witz und Humor zu verpacken. Manchmal liest man es besser mit einem Augenzwinkern und teilweise kann man noch echt was lernen.
Dieses Buch kann wirklich nur jedem empfehlen, der schon mal damit geliebäugelt hat. Oder den absurde Fragen interessieren, der offen für Neues ist, was etwas wissenschaftlich ist.
Einfach mal eine etwas andere Kurzgeschichtensammlung für den Nachttisch!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Lesemonat Mai 2015

Nach den drei letzten tollen Lesemonate ist dieser hier schon etwas enttäuschend. Immer hin ist kein Buch mit 5 Wolken dabei und es waren auch nicht so viele, wie die Monate zuvor.

gelesene Bücher:
1.)"Atemlos" von Ashley Elston350 Seiten4 von 5 Wolken
2.)"Kein Wort zu Papa" von Dora Heldt330 Seiten3 von 5 Wolken
3.)"Was ich dir noch sagen wollte" von Tom McAllister330 Seiten2 von 5 Wolken
4.)"Bei den wilden Kerlen" von Dave Eggers269 Seiten3 von 5 Wolken
5.)"Passagier 23" von Sebastian Fitzek429 Seiten4 von 5 Wolken
6.)"Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" von Gilles Legardinier404 Seiten3 von 5 Wolken
7.)"Mit uns der Wind" von Bettina Belitz398 Seiten4 von 5 Wolken
8.)"Delirium" von Lauren Oliver336 Seiten4 von 5 Wolken



Damit habe ich diesen Monat 8 Bücher mit insgesamt 2.846 Seiten. Das macht in diesem Jahr 46 Bücher mit insgesamt 15.785 Seiten.

Mein SUB hat einen Stand von 55 Büchern und 23 eBooks, und ist um zwei Bücher gewachsen. Aber diesen Monat hatte ich auch tolle Neuzugänge, über die ich euch aber teilweise noch nichts sagen darf und sie hier auch nicht aufgeführt werden. Lasst mich so viel sagen, wenn sie so gut sind, wie sie klingen, werdet ihr euch auf tolle Neuerscheinungen freuen dürfen.
1.)"Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" von Veronica Rothgeliehen
2.)"Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" von Veronica Rothgeliehen
3.)"Die Buchspringer" von Mechthild GläserLeseexemplar
4.)"Todeswächter" von Veit Etzoldgekauft


Wie gesagt, diesen Monat gab es kein einziges 5-Wolken-Buch, aber natürlich das ein oder andere, was knapp dran vorbei ist. Das waren vor allem diese Beiden:

Was war im Mai so los?
Ich hatte eine Woche Urlaub, in der ich aber irgendwie kaum zum Lesen gekommen bin, sondern viel mit Freunden unterwegs war. 
Danach hieß es für mich Abschied nehmen von zu Hause, denn seit dem 11. bin ich in Frankfurt-Seckbach am Mediacampus für 9 Wochen Berufsschule. Mittlerweile hat man sich ganz gut eingelebt und mir gefällt es auch echt gut. Meine beiden Mitbewohnerinnen, unter anderem Chrissi, sind total nett und auch sonst komme ich ganz gut zurecht. Der Unterricht ist eigentlich auch ganz in Ordnung, mal spannender mal eben weniger, aber das ist ganz wie in der Schule^^

Was plane ich für den Juni?
Hier steht den ganzen Monat Schule auf dem Plan und leider dann auch irgendwas das Lernen. Was ich währenddessen so Lesen werde oder nebenbei unternehme, wird sich zeigen. Lassen wir es mal auf uns zu kommen. 

Mittwoch, 3. Juni 2015

Rezension: "Delirium" von Lauren Oliver

Wenn die Liebe eine Krankheit ist, und eine Heilung möglich ist. Aber was ist, wenn du das gar nicht möchtest?

Allgemeine Infos:
Verlag: Carlsen
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Delirium
Erscheinungsdatum: 26.10.2011
Seitenzahl: 336
ISBN: 9783551582324


Klappentext:
Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.


"Man kann nicht glücklich sein, wenn man nicht manchmal auch unglücklich ist. Das weißt du doch, oder?" (Seite 22)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich bis auf das Gesicht eigentlich echt schön und passt super. Der Titel ist ok, aber der Untertitel gefällt mir besser. Der Klappentext hat mich total neugierig auf die Geschichte gemacht und deshalb musste ich es unbedingt lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt eigentlich mit einem recht allgemeinen Kapitel, in dem es um die Krankheit geht und dass es dagegen ein Heilmittel gibt und wie Lena darüber nachdenkt, dass sie bald geheilt sein wird und wie ihr Leben dann ist. Der Einstieg hat mir eigentlich ganz gut gefallen, da man so überhaupt erst mal ein bisschen wusste, worum es geht.
Die Idee gefällt mir eigentlich total gut. Klar es ist mal wieder eine Dystopie, aber mal mit einem anderen Ansatz, nämlich dass die Liebe eine gefährliche Krankheit ist, von der man aber geheilt werden kann und soll.
Der Einstieg gibt einem schon mal einen ziemlich guten Einblick in die Thematik und die Krankheit an sich. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen vielleicht noch etwas mehr Infos gewünscht. Was kann ich gar nicht mal so genau sagen. Aber irgendwie fehlte mir was.
Ansonsten war es wirklich spannend bzw gut durchdacht. Stellenweise hat die Autorin einen echt in die Irre geleitet mit meinen Vermutungen und den vorherrschenden Tatsachen. Spannungsbogen und Erzähltempo haben mir auf jeden Fall gefallen.
Besonders ab der Mitte und zum Ende hat die Geschichte noch mal ordentlich zugelegt. Irgendwie habe ich mir das Ende fast gedacht, aber dennoch habe ich total mitgefiebert und gehofft und gebangt. Fest steht, dass ich die anderen beiden Teile auch unbedingt lesen muss. Denn so kann die Geschichte nicht enden.

...Schreibstil:
Die Geschichte ließ sich auf alle Fälle wirklich gut lesen, auch die Erklärungen zur Krankheit. Aber ich kann jetzt auch nicht unbedingt sagen, dass es was besonderes war. Zur Geschichte hat er jedenfalls gepasst.

...Charaktere:
Lena ist eine recht starke Person, aber denkt manchmal auch einfach viel zu viel über ein und den selben Punkt nach. Klar hat sie mit ihrer Mutter einen schweren Schicksalsschlag erlitten und ist deshalb in der Gesellschaft gestempelt, aber dennoch hat sie immer noch ihr Leben und muss wirklich nicht dauernd über die Vergangenheit nachdenken. Ansonsten fand ich sie super dargestellt mit ihrer Hoffnung, der Skepsis, der Angst, einfach ihr ganzer Charakter.
Aber auch Alex hat mir als Person sehr gut gefallen. Man merkt einfach direkt zu Anfang, dass irgendwie mehr hinter ihm steckt, als er anfangs zugeben möchte. Das macht ihn natürlich gleich geheimnisvoll und man möchte unbedingt mehr erfahren.
Generell waren die wichtigen Personen recht gut dargestellt und man konnte sich in sie hineinversetzen. Leider hatte ich Probleme damit, Lenas Familienmitglieder auseinander zu halten. Über die bekam man immer nur so bruchstückhafte Infos, die ich immer wieder durcheinander geworfen habe.


Fazit:
Mal eine andere Dystopie mit einer tollen Grundidee, die mich begeistert hat. Dennoch hätte ich mir stellenweise mehr Hintergrundinfos gewünscht, aber vielleicht bekomme ich die noch in den beiden folgenden Teilen. Die Charaktere fand ich super, auch wenn ich die Nebencharaktere etwas durcheinander geworfen habe. Vom Spannungsbogen und Erzähltempo her war es toll und ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Dystopien liest aber da vielleicht mal etwas anderes lesen möchte. Ansonsten jedem, der sich für Liebesgeschichte unter schwierigen Bedingungen interessiert.