Samstag, 28. Februar 2015

Rezension: "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

Über ein Mädchen, das einen schweren Verlust erlitten hat, und dank Briefen an tote Persönlichkeiten wieder zu sich selbst findet und lernt, den Schmerz und das Geschehen zu verarbeiten.


Allgemeine Infos:
Verlag: cbt
Reihe: nein
Originaltitel: Love Letters to the Dead
Erscheinungsdatum: 23.02.2015
Seitenzahl: 231
ISBN: 9783570163146


Klappentext:
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …


"Ich glaube, wenn man etwas verliert, das einem wirklich viel bedeutet, ist das so, als würde man ein Stück von sich selbst verlieren." (Seite 11)

"Man muss sich im Leben auch mal selbst ans Steuer wagen, statt immer nur Passagier zu bleiben." (Seite 15)

"Warum glaubst du, ist die Liebe das tiefste Gefühl, das Menschen empfinden? Weil sie beides zugleich ist. Solange wir lieben, fühlen wir uns beschützt und haben dabei doch trotzdem ständig Angst." (Seite 108)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover finde ich unglaublich schön gemacht und es hat mich sofort angesprochen. Der Titel passt ziemlich gut zum Inhalt und der Klappentext gibt einen guten Eindruck vom Buch und zeigt, worauf das Buch hinaus läuft.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt direkt mit einem Brief an Kurt Cobain, in dem Laurel erklärt, warum sie ihm schreibt. Sie fängt dann auch direkt an zu erzählen, von der Highschool und ihrem Leben. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Brief. Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr gut, einfach direkt mit der Tür ins Haus sozusagen, aber ich hätte es mir nicht anders gewünscht. Ich war sofort in der Geschichte drin und wollte mehr über Laurels Leben erfahren.
Die Idee war echt toll und konnte mich irgendwie von Anfang an begeistern: Laurel schreibt Briefe an tote Persönlichkeiten, und erzählt diesen von ihrem Leben und ihren Problemen. Und wir dürfen das Ganze ebenfalls lesen.
Die komplette Geschichte ist in Briefform geschrieben, aber das vergisst man zwischendrin einfach komplett. Die Briefe sind so toll geschrieben, als wäre es einfach eine ganz normale Geschichte. Außerdem gibt es erstaunlich viele Dialoge und nicht nur indirekte Rede.
Ich muss gestehen, dass ich viele der Persönlichkeiten, an die Laurel geschrieben hat, nicht wirklich kannte. Aber Laurel hat in ihren Briefen immer zu dem jeweiligen Leben etwas geschrieben und so hatte man eine ungefähre Ahnung und konnte das alles besser nachvollziehen. Auch die Lieder, die genannt wurden, kannte ich nicht, aber sie hatten sicherlich immer zur Situation gepasst, wenn man sie dazu gehört hätte.
Die Entwicklung und das Tempo haben mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass Laurel anfangs ihre Probleme hat und sehr zu kämpfen hat mit dem Tod ihrer Schwester und dem Verlustgefühl. Doch es ist wunderschön zu sehen, wie die Briefe ihr dabei helfen, das Geschehene zu verarbeiten und wieder zu sich selbst zu finden. Bis sie irgendwann so weit ist, die Nacht noch einmal Revue passieren zu lassen und darüber zu reden, was passiert ist.
Das Ende war wirklich gut gelungen und genau darauf hatte ich die ganze Zeit gehofft. Es war richtig passend und hat sehr gut zum Rest der Geschichte gepasst, damit Laurel und auch wir als Leser damit abschließen können.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war trotz des ernsten Themas wirklich angenehm zu lesen. Wie schon geschrieben, hat man gar nicht gemerkt, dass das ganze Buch nur aus Briefen bestand. Außerdem gab es viele tolle Gespräche, die auch wirklich als Dialoge und nicht in indirekter Rede geschrieben waren, was ich sehr positiv fand.

...Charaktere:
Laurel hat einen sehr schweren Verlust erlitten und versucht anfangs, wie ihre tote Schwester zu sein, um besser in ihrem Leben klar zu kommen und das Geschehene zu vergessen. Doch dabei verdrängt sie eigentlich nur alles und irgendwie wird es nicht besser. Das fand ich anfangs etwas schwierig, dass sie in sich immer ihre Schwester sieht und genau so sein möchte, wie diese. Irgendwo fand ich das zwar nachvollziehbar und wahrscheinlich würden viele an ihrer Stelle genau so handeln, aber da durch wirkte sie auf mich nur noch verzweifelter und trauriger.
Hannah und Nathalie waren mir anfangs etwas unsympathisch. Ich dachte, sie seien arrogant und würden sich über Laurel lustig machen. Aber letztendlich haben sie sich als wirklich tolle Freunde entpuppt, mit denen sie viel Spaß haben konnte, was sie abgelenkt hat, aber auch einiges Problematisches erlebt hat.
Generell habe ich viele der Personen, also die Nebencharaktere, anfangs falsch eingeschätzt. Irgendwie wirkten sie alle am Anfang einfach anders und klischeehaft. Aber das waren sie nicht. Die Autorin hat sich wirklich tolle Personen ausgedacht, die viel mehr in sich bergen, als man denkt. Jeder hat irgendwie sein eigenes Problem und seine eigene Art, damit umzugehen. Das war wirklich interessant und hat auch mal etwas von Laurel abgelenkt und die Geschichte vielfältiger gemacht.


Fazit:
Diese Buch nimmt einen einfach mit und beschäftigt einen, weil man sich dem ganzen Ausmaß gar nicht bewusst ist. Es ist ganz sicher kein leichtes Buch und auch kein leichtes Thema, sonders sehr ernst und tiefgründig. Ich hatte anfangs nicht gedacht, dass so viel hinter diesem Buch steckt. Die Charaktere sind sehr vielfältig und wurden von mir alle am Anfang falsch eingeschätzt, aber ich habe sie schätzen gelernt. Der Schreibstil ist sehr toll und man merkt gar nicht, dass man eigentlich nur Briefe liest. Außerdem ist das Ende unglaublich toll und genau, wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein mitreißendes, ernsthaftes Buch lesen möchte, über ein Mädchen, das ihre Schwester verloren hat und lange braucht, um mit diesem Verlust und dem, was damals passiert ist, klar zu kommen. Jeder, der sie bei diesem Weg begleiten möchte, sollte das tun, denn es ist wirklich empfehlenswert!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Rezension: "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell

Wenn aus einer gemeinsamen Busfahrt mit Comics und Musik die erste große Liebe wird. Wären da nicht die anderen Probleme...


Allgemeine Infos:
Verlag: Hanser
Reihe: nein
Originaltitel: Eleanor & Park
Erscheinungsdatum: 02.02.2015
Seitenzahl: 399
ISBN: 9783446247406


Klappentext:
Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.


" 'Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmetterling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas Vollkommenes und vollkommen lebendiges halten." (Seite 86)

"Du glaubst, wenn du jemanden ganz fest hälst, bist du ihm näher. Du glaubst, du kannst ihn so fest halten, dass du ihn immer noch spürst, eingeprägt in dir, wenn du dich von ihm löst." (Seite 381)


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist recht schlicht gehalten, aber mir gefällt es sehr gut und es passt zur Geschichte. Ebenso der Titel ist sehr schlicht, aber ist einfach super passend. Den Klappentext finde ich schön geschrieben und sagt ziemlich viel über die Geschichte aus, aber verrät nicht unbedingt schon alles.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt an einem ganz normalen Schultag. Park sitzt im Bus und hört den alltäglichen Gesprächen seiner Mitschüler zu. Als Eleanor an der nächsten Haltestelle einsteigt und keinen Platz findet, bietet Park ihr mehr oder weniger widerwillig ihren Nebensitz an. Den Einstieg fand ich unglaublich angenehm, weil man irgendwie alle wichtigen Personen kennen gelernt hat und von allen schon mal einen ersten Eindruck hatte.
Die Idee war wirklich niedlich, aber nicht nur das. Eleanor wird von ihren Mitschülern gemobbt und ihr Stiefvater tyrannisiert die Familie und keiner wehrt sich dagegen. Park ist ein schüchterner Außenseiter, der erst recht distanziert gegenüber Eleanor ist, dann aber doch ihr wahres Ich erkennt und lieben lernt.
Das Buch bietet also nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei 'Außenseitern', sondern auch ernsthafte Probleme wie Gewalt und Mobbing. Ich fand beides sehr gut miteinander verknüpft und es gab nur sehr wenige Momente, wo beides klar voneinander getrennt war.
Die Liebesgeschichte fand ich unheimlich niedlich, weil sich alles sehr schön und gemächlich entwickelt hat. Es hatte genau das passende Tempo, so wie die ganze Geschichte eigentlich. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendeine Szene unwichtig gewesen wäre.
Ich fand es unglaublich niedlich, dass das ganze in den 80er Jahren gespielt hat, weil es Mixtapes gab und den Walkman und Comichefte. Das hatte für mich irgendwie noch mal etwas besonderes an sich, auch wenn ich die meisten Lieder leider nicht kannte.
Das Ende ist absolut anders, als ich es erwartet hätte, nämlich doch recht offen. Aber es hat mir gefallen. Klar war ich anfangs etwas enttäuscht, dass das jetzt wirklich das Ende ist. Aber wenn ich so darüber nachdenke, bin ich doch ganz glücklich damit. Eine kleine Information fehlt mir jedoch zu meinem Glück, nämlich was aus den Anderen geworden ist.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war ein Traum. Man konnte das Buch so unglaublich gut lesen und die Seiten sind wirklich nur so verflogen. Abschnitte aus Parks Sicht haben sich mit denen von Eleanor abgewechselt, manchmal auch wie ein kleiner Schlagabtausch. Aber so wusste man von beiden die Gedanken und das war wirklich toll umgesetzt. Sonst ist das ja meist nur einseitig, was das Kennen der Gedanken betrifft.

...Charaktere:
Park ist ein Außenseiter, der irgendwie von allen mehr oder weniger in Ruhe gelassen wird, aber auch nicht richtig dazu gehört. Es scheint ihn jedoch auch nicht großartig zu stören.
Eleanor ist von vorne herein ein Außenseiter mit ihrem auffälligen Kleidungsstil, hinter dem sie sich versteckt, und ihren lockigen, roten Haaren. Nicht nur, dass sie von ihren Mitschülern nicht unbedingt geliebt wird, sie hat es auch zu Hause mit ihrem Stiefvater nicht gerade sehr leicht. Irgendwie kommt sie trotzdem mit ihrem schwierigem Leben klar, auch wenn sie dafür einiges in Kauf nehmen muss.
Ich fand die Charaktere wirklich toll, einfach mal was anderes. Nicht das klischeehafte hübsche, schüchterne Mädchen und der draufgängerische Bad Boy sondern mal authentische Personen, wie es sie viel häufiger geben sollte. Mit Ecken und Kanten und alltäglichen Problemen.
Die restlichen Personen waren dann schon eher wieder klischeehaft, aber das war okay und eigentlich auch ganz gut so. Können ja nicht alle besonders sein. Jedenfalls konnte ich mich sehr gut in alle hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen, meistens jedenfalls. In manchen Situationen hätte ich an Eleanors Stelle anders gehandelt und es mir auch von ihr gewünscht.


Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte, wie man sie nicht alle Tage liest. Alleine schon die Hauptpersonen sind mal etwas besonderes. Der Schreibstil ist perfekt und lässt sich unglaublich gut lesen. Aber nicht nur die Liebesgeschichte steht im Vordergrund, sondern auch ernsthafte Themen wie Mobbing und Gewalt sind immer gegenwärtig. Das Ende ist anders, als man es erwartet und kennt, aber ich fand es total klasse. Es hat für mich sehr gut gepasst. Wenn schon die Charaktere anders sind, dann auch das Ende.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine niedliche Liebesgeschichte lesen möchte, die durch ihre besonderen Hauptpersonen und den wunderbaren, leichten Verlauf und die ernsthaften Themen überzeugt. Nicht nur für Jugendliche, sondern für jeden, der Liebesgeschichte mag!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension: "Selection - Der Erwählte" von Kiera Cass

Nur noch vier Mädchen sind übrig, die Prinzessin werden können. Für wen wird sich Maxon entscheiden und vor allem für wen America?


Allgemeine Infos:
Verlag: Fischer
Reihe: Teil 3 von 4?
Originaltitel: Selection - The One
Erscheinungsdatum: 19.02.2015
Seitenzahl: 252
ISBN: 9783737364980


Klappentext:
35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin des Prinzen, doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung:
Das Cover ist mal wieder traumhaft schön und ich finde, das schönste der Reihe. Auch der Titel passt mal wieder sehr gut. Den Klappentext finde ich toll geschrieben und macht richtig Lust, das Buch zu lesen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen, nämlich mit einem Rebellenangriff während einer Unterrichtsstunde. Da durch war ich eigentlich sofort wieder mitten im Geschehen, auch wenn noch nichts wirklich wiederholt bzw aufgegriffen wurde. Aber das kam natürlich ziemlich schnell danach.
Von der Idee bin ich nach wie vor begeistert. Ein Casting für die Frau des Prinzen und mittlerweile sind nur noch vier Mädchen über, von denen eine vom Prinzen ausgesucht wird. Was vielleicht recht oberflächlich klingt, ist eigentlich total spannend, weil es auch um die ganze Gesellschaftsordnung geht.
Auch wenn ich die ganze Zeit eine Vermutung hatte, wie die Geschichte enden wird, kamen mir doch immer wieder Zweifel. Besonders im letzten Drittel war die Geschichte unglaublich spannend, ziemlich verzwickt und total unerwartet. Ich habe geweint und mitgelitten und gehofft, dass alles gut wird. Es ist einfach noch so viel passiert, was ich nicht unbedingt erwartet hätte und was mich sehr gefesselt hat.
Die Liebesgeschichte ist nicht mehr so klischeehaft, wie sie noch zu Anfang war, und ich fand sie sehr gut dargestellt und beschrieben.
Das Ende war sehr nervenaufreibend, weil kurz vorher noch so viel passiert ist. Aber es ist einfach so ein schöner Abschluss, den ich mir nicht besser hätte vorstellen können.
Dennoch wird es noch ein oder zwei weitere Bände geben, die aber ein paar Jahre später spielen. Auch wenn ich dem etwas skeptisch gegenüber stehe, werde ich sie trotzdem mit Freude lesen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor ziemlich gut. Die ganze Geschichte lässt sich einfach unglaublich gut lesen und alles wird sehr anschaulich beschrieben, sodass man sich die Gesellschaft und die Umgebung so gut vorstellen kann, auch wenn es in unserer Zukunft spielt.

...Charaktere:
Die restlichen vier Mädchen wurden dieses Mal wirklich gut dargestellt und von jeder von ihnen hat man noch mal was erfahren, was man noch nicht wusste oder etwas, das schon längst wieder in Vergessenheit geraten war.
Außerdem erfährt man von Maxon, Aspen und America noch mal ein paar andere Seiten und ich habe noch einmal einen anderen Eindruck von ihnen bekommen.
Insgesamt kann man gut sagen, dass sich die Personen alle weiter entwickelt haben und sich im Laufe der Geschichte, vom ersten Teil bis jetzt, verändert haben.


Fazit:
Ein ganz wunderbarer Reihenabschluss bzw ein vorzeitiges Ende! Dieses Ende hat mich begeistert. Es ist so viel noch passiert, was ich nicht erwartet hätte. Ich musste weinen, mitfiebern, leiden und einfach weiter lesen, weil ich so gefesselt war. Es ging nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern auch viel um die Gesellschaft. Und genau dieser Mix macht das Buch bzw die Reihe für mich aus. Die Charaktere haben sich super weiter entwickelt und es war einfach nur toll zu lesen!
Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch schon die anderen beiden Bände von "Selection" gelesen hat und unbedingt wissen möchte, wie das Ganze endet. Ansonsten würde ich euch empfehlen, mit dem ersten Teil zu beginnen.
Eine tolle Reihe für jeden, der eine tolle Dystopie mit einer wunderschönen Liebesgeschichte sucht!